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Und, wie bescheiden definierst du finanzielle Freiheit?

·Lesedauer: 2 Min.
Euro

Finanzielle Freiheit ist in gewisser Weise eine Frage der Definition. Im Endeffekt geht es für Investoren darum, sich selbst einmal Gedanken darüber zu machen, was man benötigt. In der Regel rein quantitativ mit Blick auf ein Erwerbs- oder Renteneinkommen, das man bestreiten möchte.

Wie bescheiden wir hierzulande die finanzielle Freiheit definieren, das zeigt eine aktuelle Studie einer Lebensversicherung, über die das Handelsblatt jetzt berichtet. Wirklich bemerkenswert, wie demütig die Deutschen dieses Thema angehen. Ob es vielleicht an der Rendite, der Macht des Zinseszinseffekts und am exponentiellen Vermögensaufbau liegt, auf die viele verzichten? Ja, vielleicht.

Finanzielle Freiheit: Eher sparsam definiert!

Genauer gesagt hat das Handelsblatt unter Berufung auf eine Studie, die das Institut Civey im Auftrag der Lebensversicherung LV 1871 herausgefunden, dass die Deutschen wirklich sehr schmalspurig denken. Zumindest ist das meine Interpretation der Daten- und Sachlage.

Demnach definieren wir die finanzielle Freiheit als Möglichkeit, nicht mehr über Geld nachdenken zu müssen. Kein Traum einer Luxusvilla, kein Traum von Autos, Urlaub oder anderen Dingen. Einfach nur sehr sparsam dahin gehend, dass Geld und Arbeiten kein Thema mehr sind. Eine reine Basisform der Unabhängigkeit von finanziellen Dingen. Wobei die Umschreibung „unabhängig in allen Lebenslagen“ ein wichtiger Zusatz sein könnte.

Für viele bedeutet finanzielle Freiheit sogar sehr konkret, ab 60 auf das Arbeiten verzichten zu dürfen. Aber auch das allgemeine Nicht-mehr-Arbeiten-Müssen gehört für einige zu diesem Ziel dazu. Allerdings glauben viele, dass sie dieses Ziel nicht erreichen können.

Beispielsweise, weil sie selbst Verpflichtungen gegenüber ihrer Familie haben. Oder aber, weil die finanziellen Mittel hierfür nicht reichen. Vielleicht zeigt sich gerade hier, dass wir Deutschen uns kaum zu träumen trauen, weil wir sehr häufig auf Rendite verzichten. Finanziell frei zu werden mit Arbeit und dem bloßen Sparen dürfte für die meisten schließlich ein Wunschtraum bleiben.

Träume mit Rendite!

Wenn es daher für dich nicht zu spät ist, solltest du auch von finanzieller Freiheit träumen. Vielleicht auch ein wenig größer als bloß dahin gehend, mit 60 auf das Arbeiten verzichten zu können. Grundsätzlich könnten schließlich deutlich mehr Dinge möglich sein als ein solches, eher einfaches Ziel. Zumal die Angewiesenheit auf die Rente dabei ebenfalls eine Rolle spielen dürfte.

Wer frühzeitig spart und investiert und auf Rendite setzt, der darf sogar wagen, an größere Dinge zu denken. Vielleicht mit 50 Jahren die finanzielle Freiheit zu erreichen. Oder aber mit 60 ein wenig mehr Luxusgedanken hegen und pflegen zu dürfen.

Wie genau deine Ziele dann aussehen können und welche Größe sie erreichen dürfen, das kann dir ein Sparplanrechner offenbaren. Vielleicht eines vorab: Mit Rendite könnten zumindest die finanziellen Mittel ein geringeres Problem sein.

Der Artikel Und, wie bescheiden definierst du finanzielle Freiheit? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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