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Beruhigte Lage auf dem Energiemarkt - Vattenfall mit gutem Start 2023

STOCKHOLM (dpa-AFX) -Nach einem herausfordernden Vorjahr mit stark schwankenden Energiepreisen hat Vattenfall das Jahr 2023 mit einer Gewinnsteigerung eingeläutet. Unter dem Strich stand bei den Schweden im ersten Quartal ein Gewinn von rund 11,8 Milliarden schwedischen Kronen (knapp 1,04 Milliarden Euro) zu Buche, wie der Energiekonzern am Donnerstag in Stockholm mitteilte. Das entsprach fast dem Doppelten des Vorjahreswertes. Hauptgrund dafür sei eine höhere Rendite aus dem schwedischen Atommüllfonds gewesen. Das bereinigte Ergebnis lag fast unverändert zum Vorjahreszeitraum bei rund 9,5 Milliarden Kronen.

Dank der Beruhigung auf dem Energiemarkt habe man sich nun wieder voll und ganz auf die Firmenstrategie konzentrieren können, in eine fossilfreie Stromerzeugung zu investieren, das Stromnetz auszubauen und den Kunden zu helfen, ihren Klimaabdruck zu verringern, erklärte Vattenfall. Der Umsatz stieg um 62 Prozent auf knapp 96,8 Milliarden Kronen (8,5 Milliarden Euro).

"Die Situation ist jetzt etwas ruhiger", sagte Vattenfall-Chefin Anna Borg der Deutschen Presse-Agentur in Skandinavien. Vor allem liege dies daran, dass Europa einen warmen Winter erlebt habe, außerdem sparten die Verbraucherinnen und Verbraucher Energie. Hinzu komme, dass die Gasspeicher gut gefüllt seien, was die Lage ebenfalls etwas beruhigt habe. Grundsätzlich habe sich aber nichts auf dem Markt geändert, die Unsicherheit sei weiterhin groß, sagte Borg.

Die Stadt Hamburg hatte Vattenfall zum 1. März das stillgelegte Kohlekraftwerk Moorburg abgekauft. Die Hansestadt will an dem Standort eine Wasserstoff-Infrastruktur aufbauen und Teile des früheren Kraftwerks für eine Versorgung der Stadt auf Basis erneuerbarer Energien nutzen. Das Kraftwerk war im Sommer 2021 im Rahmen des deutschen Kohleausstiegs nach sechs Jahren Betriebszeit stillgelegt worden. Der Kapitalgewinn aus dem Moorburg-Verkauf sowie der Veräußerung des niederländischen Gaskraftwerks Magnum an RWE DE0007037129 belief sich laut Vattenfalls Bericht auf insgesamt 165 Millionen Kronen (14,5 Millionen Euro).