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Berliner VC-Firma 468 Capital legt 400-Millionen-Dollar-Fonds auf

·Lesedauer: 4 Min.
Das Team von 468 Capital: Ludwig Ensthaler, Alexander Kudlich, Florian Leibert (v.l.n.r.)
Das Team von 468 Capital: Ludwig Ensthaler, Alexander Kudlich, Florian Leibert (v.l.n.r.)

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Der Berliner Wagniskapitalgeber 468 Capital legt einen neuen Fonds über 400 Millionen US-Dollar auf. Der sogenannte Fund II – der derzeit größte europäische Seed-Stage-Fonds – hat die ursprünglichen Fundraising-Ziele übertroffen. Der neue Fonds soll die Anlagestrategie der Berliner, in Unternehmen mit globalen Ambitionen in Europa und den Vereinigten Staaten zu investieren, weiter ausbauen. Er konzentriert sich auf Technologien wie Künstliche Intelligenz und Automatisierung, Software sowie Marktplätze und verbraucherorientierte Unternehmen. Innerhalb dieser breiten Branchen ist die aufstrebende MLOps-Kategorie ein wichtiger Schwerpunktbereich.

Zudem will man vom „ungeduldigen“ Verbraucher profitieren. „Verbraucher erwarten zunehmend, dass Waren und Dienstleistungen fast sofort geliefert werden“, sagte Mitgründer Alexander Kudlich, der unter anderem die Investitionen des Unternehmens in Zapp, Arive und Mayd leitete. Der Trend habe mit der Lebensmittellieferung begonnen und breite sich nun auf andere Branchen aus, darunter beispielsweise Konsumgüter/Marken und Pharma. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat die Firma insgesamt 1,3 Milliarden Dollar aufgebracht und über 50 Investitionen getätigt. Im vergangenen Jahr hat 468 Capital zudem zwei Spacs umgesetzt, darunter den IPO von Tonies, das Hörspielboxen für Kinder produziert. [Mehr bei Finanznachrichten.de]

Auf Gründerszene hört ihr heute von Unitplus-Gründer Fabian Mohr. Mohr will, dass Nutzer nicht nur ihr Geld in Aktiendepots anlegen, sondern auch gleich damit bezahlen: Egal ob das das nächste Sofa oder nur ein Kaffee am Morgen ist. Sein Fintech lässt große wie kleine Waren mit ETFs bezahlen. Wie das genau funktionieren soll, berichtet er in unserer aktuellen Folge von „So geht Startup“. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Sony will den Videospieleanbieter Bungie übernehmen, der Spiele wie „Halo“ und „Destiny“ entwickelt hat. Der Playstation-Anbieter gibt insgesamt 3,6 Milliarden US-Dollar aus. Der Deal ist damit deutlich günstiger als die Microsoft-Übernahme von Activision Blizzard, die den Softwarekonzern insgesamt 68,7 Milliarden Dollar kostete. Mit Bungie kauft Sony ausgerechnet den Erfinder des Microsoft-Aushängeschilds „Halo“ . [Mehr bei Wall Street Journal und Handelsblatt]

Die Siltronic-Übernahme ist geplatzt. Der Münchner Mikrochiphersteller hätte eigentlich nach Taiwan verkauft werden sollen. Doch das deutsche Wirtschaftsministerium hat seine Genehmigung dafür nicht erteilt. Damit kann der taiwanesische Konzern Globalwafers den bayerischen Rivalen nicht übernehmen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Frist, in der der 4,35 Milliarden Euro schwere Deal genehmigen hätte werden müssen, verstreichen lassen. [Mehr bei Handelsblatt]

Citrix Systems verlässt die Börse und wird wieder zum Privatunternehmen. Der Deal umfasst 16,5 Milliarden US-Dollar. Die Aktionäre erhalten 104 US-Dollar pro Aktie von den beiden Käufern: Vista Equity Partners und Evergreen Coast Capital, der Private-Equity-Zweig von Elliott Management. Citrix hat Cloud-Dienste im Programm und stellt Software her, die Benutzern Fernzugriff auf ihre Computer ermöglicht. [Mehr bei The Information und Wall Street Journal]

Spotify versucht, das PR-Desaster, das die Covid-Falschinformationen im Podcast von Joe Rogan ausgelöst haben, weiter zu beschwichtigen. Neben neuen Informationshinweisen, die der schwedische Musik-Streaming-Dienst ankündigte, hat auch Podcast-Star Rogan Zugeständnisse gemacht. So gab er am späten Sonntag zu, dass er mehr tun könnte, wenn es darum geht, seine Zuhörer zu informieren. Rogan sagte, er sei offen für Änderungen an der Show, beispielsweise würde er künftig mehr Mainstream-Experten einladen wollen. [Mehr bei CNBC und Techcrunch]

Die Tesla-Aktien sind am Montag um mehr als zehn Prozent gestiegen und schlossen bei über 936 US-Dollar, nachdem die Credit Suisse die Aktie auf „outperform“ heraufgestuft hatte. Auch die Erholung des breiteren Marktes half dem US-amerikanischen Elektroautobauer wieder zu mehr Aufwind. Tesla war zuvor im Januar inmitten eines Ausverkaufs, der die gesamte Technologiebörse Nasdaq nach unten gezogen hat, um fast 20 Prozent gefallen. Die Aktien gerieten besonders unter Druck, nachdem CEO Elon Musk bei der Veröffentlichung der eigentlich sehr guten Zahlen eingestehen musste, dass 2022 nur die bisherigen, aber keine neuen Modelle an Kunden ausgeliefert werden. [Mehr bei CNBC]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Waterdrop verkauft kleine, zuckerfreie Brausetabletten. Damit schmeckt das herkömmliche Leitungswasser besser. Die Trinktabs kommen so gut an, dass sie inzwischen ein Millionengeschäft sind. Jetzt fließt neues Geld für das bisher erfolgreichste DHDL-Startup aller Zeiten. [Mehr bei Gründerszene]

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Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion