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Berliner E-Lastenrad-Startup sammelt Millionen für Expansion ein

·Lesedauer: 1 Min.
Marc Shakory, Matti Schurr und Loic Pinel haben die ersten zehn E-Lastenräder von Avocargo im Sommer auf Berlins Straßen gebracht. Bald sollen weitere Städte folgen.
Marc Shakory, Matti Schurr und Loic Pinel haben die ersten zehn E-Lastenräder von Avocargo im Sommer auf Berlins Straßen gebracht. Bald sollen weitere Städte folgen.

Der Markt mit elektrischen Lastenrädern hat in diesem Jahr einen regelrechten Boom erlebt. Neben den rund 150 Anbietern für Leihfahrzeuge ist Anfang 2021 auch das Berliner Unternehmen Avocargo mit dem ersten Free-Floating-Angebot in der Hauptstadt an den Start gegangen. Jetzt hat das von Matti Schurr, Marc Shakory-Tabrizi und Loic Pinel gegründete Sharing seine Pre-Seed-Runde abgeschlossen.

Namhafte Investoren, darunter der Energiekonzern-Investmentarm Innoenergy, die Exxeta AG sowie Westtech Ventures und Starthub Ventures haben einen siebenstelligen Euro-Betrag bereitgestellt, als Wandeldarlehen. Das bedeutet kurzgefasst: Die Investoren geben dem Startup Geld und bekommen dafür Vorzugsoptionen für Unternehmensanteile.

Mit dem Vorschuss planen die Berliner mehr Mitarbeiter einzustellen und die Expansion fürs Frühjahr 2022. Derzeit hat das Startup nach eigenen Angaben 110 Räder im Geschäftsgebiet Berlin verteilt. Mitte des Jahres waren es lediglich zehn. Mit dem Kapital soll zügig auf eine vierstellige Zahl aufgestockt werden, sagt Schurr gegenüber Gründerszene. Lieferengpässe, wie sie derzeit viele Zulieferer im Rad-Markt haben, schließt er aus. Weitere deutsche Städte, darunter auch kleinere sowie im europäischen Umland, sollen folgen.

Bisher konzentriert sich das Unternehmen vor allem auf Privatkunden, die die Fahrzeuge per App auf der Straße oder bei Kooperationspartnern wie dem Baumarkt Obi oder der Bio Company ausleihen können. Die Unternehmenspartner beteiligen sich an den Mietkosten der Avocargo-Fahrzeuge. Als nächstes sollen neben der Sofort-Anmietung auch Abonnements eingeführt werden, um daraufhin an Business-Kunden herantreten zu können. Hier gehe es um Flotten für Unternehmen. Einen nach eigenen Angaben erfolgreichen Testlauf habe man bereits mit einem Lebensmittelhändler absolviert.

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