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Ist Berkshire Hathaway „indirekt“ die größte Beteiligung in meinem Depot?

·Lesedauer: 2 Min.
Buffett
Buffett

Die Aktie von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) ist nicht die größte Beteiligung in meinem Depot. Tatsächlich habe ich in meiner alljährlichen Bestandsaufnahme gemerkt, dass die Anteilsscheine nicht einmal in den Top-10 sind. Bewusst war mir das nicht, aber ich bin ehrlich gesagt auch nicht sonderlich verwundert.

Bei Berkshire Hathaway handelt es sich trotz 40 % Kursplus im Jahr 2021 eher um einen moderaten, zeitlosen Performer. Aktienrückkäufe, Diversifikation und eine gewisse Größe bilden hier die Basis. Sowie eine größere Summe in Cash, die natürlich ebenfalls kaum performt und Rendite generiert.

Allerdings ist mir etwas anderes aufgefallen: Indirekt ist die Aktie von Berkshire Hathaway eine größere Beteiligung. Im Endeffekt kann ich auch andere Positionen dieser Investition zuordnen. Lass uns das einmal etwas näher erörtern.

Berkshire Hathaway: Was sind indirekte Investitionen?

Berkshire Hathaway ist als solches natürlich ein Querschnitt durch die US-Wirtschaft. Dazu gehören einige Unternehmen und deren börsennotierte Aktien und eben auch damit verbundene Unternehmen. Den gleichen Mix bekommt man nur einmal. Oder zweimal: Je nachdem, ob man die A- oder die B-Aktie kaufen möchte.

Allerdings habe ich einige Aktien ausgewählt, weil sie im Portfolio von Berkshire Hathaway sind und ich sie mir deshalb näher angesehen habe. Coca-Cola (WKN: A0YJQ2) beispielsweise ist mir natürlich als Verbraucher auch ein Begriff. Wahrgenommen habe ich die Anteilsscheine neben den Dividendenvorzüge auch deshalb, weil Warren Buffett bereits seit dem Jahre 1987 investiert ist. Ähnliches trifft noch auf ein, zwei Aktien zu.

Store Capital (WKN: A12CRU), eine kleinere Buffett-Aktie, ist in meinem Dividendendepot ein größerer Name. Auf die Qualität und die Vorzüge bin ich ebenfalls erst durch das Depot des Orakels von Omaha aufmerksam geworden. Insofern zähle ich auch diese Beteiligung indirekt zu denen, die ich Berkshire Hathaway zurechnen kann. Oder eben in gewisser Weise Warren-Buffett-Aktien.

Es ist natürlich keine saubere Trennung, die Aktien als Teil von Berkshire Hathaway zu bezeichnen. Das bringt die Allokation und Diversifikation natürlich durcheinander. Mir geht es in meiner Bestandsaufnahme nur darum, zu erkennen: Es gibt mehr Positionen in meinem Depot, die ich auf das Konglomerat direkt oder indirekt zurückführen kann. Die unternehmensorientierte Qualität überzeugt mich langfristig weiterhin.

Warren Buffett hat mehr Einfluss

Manchmal frage ich mich, ob es nicht schlau gewesen wäre, mehr in Berkshire Hathaway zu investieren. Nach dem Jahr 2021 ist die Frage berechtigter denn je. Allerdings bin ich dann froh, zu sehen: Ich habe mehr Aktien, die ich auf den Ansatz des Orakels von Omaha zurückführen kann.

Mir ist es wichtig, seinen unternehmensorientierten Ansatz in meinem Besser-als-nix-Depot zu sehen. Trotzdem würde ich sagen: Etwas mehr Gewicht ist insgesamt angemessen. Vor allem langfristig orientiert.

Der Artikel Ist Berkshire Hathaway „indirekt“ die größte Beteiligung in meinem Depot? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway, Coca-Cola und Store Capital. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt STORE Capital, sowie die folgenden Optionen: Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $265 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

Motley Fool Deutschland 2022

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