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Bericht: Ungereimtheiten rund um Vermögen des früheren Wirecard-Chefs Braun

·Lesedauer: 1 Min.
Wirecard-Logo

Im Fall Wirecard gibt es nach einem Bericht des "Handelsblatts" Ungereimtheiten rund um das Vermögen des früheren Konzernchefs Markus Braun. Im Rahmen der Suche nach Brauns Vermögen durch Staatsanwaltschaft und Gläubiger gebe es Hinweise darauf, dass der in Untersuchungshaft sitzende einstige Manager des mittlerweile insolventen Unternehmens Teile seines Hab und Guts vor dem Zugriff anderer schützen wolle, berichtete die Zeitung.

Das "Handelsblatt" berief sich auf vertrauliche Dokumente, darunter eine private Vermögensaufstellung und eine eidesstattliche Versicherung Brauns, die Ungereimtheiten nahelegten. Klägeranwälte sehen demnach "klare Indizien, die darauf schließen lassen, dass Braun Vermögen verschoben" haben könnte.

In einer am 11. Januar 2021 von ihm selbst unterschriebenen eidesstattlichen Versicherung hatte Braun dem Bericht zufolge mitgeteilt, dass sämtliche Vermögensgegenstände "in voller Höhe gepfändet" beziehungsweise "mit Arresthypotheken belegt sind". Über weiteres Vermögen verfüge er nicht.

Gläubiger berichten dem Bericht zufolge nun allerdings unter anderem von Bildern, die aus einem Anwesen in Kitzbühel weggeschafft wurden und Erklärungen, wonach vorgefundenes Mobiliar Brauns Ehefrau gehöre. Zudem geht es demnach um eine weitere Immobilie in Österreich, die Braun gehören soll.

Der einstige Börsenliebling Wirecard hatte Ende Juni 2020 Insolvenz angemeldet und soll jahrelang die Bilanzen gefälscht haben. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt Braun, einer der Hauptverantwortlichen für den "gewerbsmäßigen Bandenbetrug" zu sein.

hcy/jm

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