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Bericht: Siemens will weniger als ein Fünftel von Osram behalten

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Berlin/München (dapd). Nach der geplanten Börsennotierung von Osram will Siemens (BSE: SIEMENS.BO - Nachrichten) offenbar nur noch knapp 20 Prozent an seiner Lichttochter halten. "Es geht um 19 Komma X Prozent", erfuhr die Tageszeitung "Die Welt" aus Kreisen beider Unternehmen. Siemens-Vorstandschef Peter Löscher hatte im Sommer erklärt, der Konzern wolle "Ankeraktionär" von Osram bleiben. Auch mit knapp weniger als 20 Prozent der Aktien hätte Siemens auf der Hauptversammlung von Osram eine Sperrminorität sicher, berichtete die Zeitung weiter. Die Unternehmen wollten dies nicht kommentieren.

Dem Bericht zufolge ist auch entscheiden, dass Siemens keinen klassischen Börsengang, sondern einen Spin-off für Osram plant. Dann erhielten die Siemens-Aktionäre Osram-Papiere als Sachdividende. Der Konzern hatte dies zuletzt auch als höchstwahrscheinliche Variante bezeichnet. Einen Spin-Off müsste noch die Siemens-Hauptversammlung am 26. Januar 2013 genehmigen. Die Börsennotierung von Osram wäre Unternehmenskreisen zufolge frühestens im Mai 2013 möglich.

dapd