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Bericht: Neue Prognose sagt elf Millionen weniger Autos wegen Chipmangels voraus

·Lesedauer: 1 Min.
Fertigung in einem Autowerk (AFP/RONNY HARTMANN)

Der Chipmangel trifft die Automobilindustrie womöglich noch stärker als befürchtet. Nach Berechnungen der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC werden 2021 weltweit bis zu elf Millionen Autos weniger produziert und verkauft als im Vorjahr, wie der "Spiegel" am Freitag berichtete. Hintergrund sei vor allem der Mangel an Halbleitern, hinzu komme die Knappheit an Rohstoffen wie Stahl.

"Die Probleme haben sich im dritten Quartal verschärft und werden bis weit in das nächste Jahr andauern", sagte der PwC-Autoexperte Felix Kuhnert dem "Spiegel". Auch eine vierte Corona-Welle könne den Absatz in einigen Märkten drosseln.

Aus bereits vorliegenden gesicherten Daten bis Mitte September ergibt sich dem Bericht zufolge, dass allein im dritten Quartal 3,8 Millionen Fahrzeuge weniger ausgeliefert werden dürften. Auch im Schlussquartal werde sich der Ausfall auf mehr als drei Millionen summieren, schätzt PwC dem Magazin zufolge.

Das Beratungsunternehmen AlixPartners hatte in der vergangenen Woche eine Schätzung veröffentlicht, wonach in diesem Jahr wegen des Chipmangels 7,7 Millionen Autos nicht produziert werden können. Von der Krise seien besonders die Zuliefererbetriebe betroffen, weil sie anders als die Autobauer den Produktionsausfall kaum durch Preissteigerungen kompensieren könnten.

cne/mid

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