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Belgien verlängert Verbot von Auslandsreisen bis zum 18. April

·Lesedauer: 1 Min.
Belgiens Regierungschef De Croo

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Belgien wird das Verbot von Auslandsreisen bis über die Osterferien hinaus verlängert. Statt bis zum 1. April gelte das Verbot nicht notwendiger Reisen ins Ausland nun vorerst bis zum 18. April, teilte der belgische Regierungschef Alexander De Croo am Freitag in Brüssel mit. Für Berufspendler gilt das Verbot nicht. Die EU-Kommission hatte die Maßnahme als "unverhältnismäßig" kritisiert.

De Croo kündigte jedoch auch Lockerungen der Corona-Restriktionen an. "Wir sind uns der Notwendigkeit von Perspektiven nach fünf Monaten anhaltender Bemühungen durchaus bewusst", sagte der Regierungschef. Es gebe aber keine Daten, an denen Lockerungen automatisch in Kraft träten. Vielmehr müsse dies in Abhängigkeit mit der Auslastung der Krankenhäuser geschehen.

Die Lockerungen sollen laut De Croo zunächst Aktivitäten an der frischen Luft betreffen, da hier das Ansteckungsrisiko generell geringer sei. Ab April dürfen Belgiens Bürger statt bis zu vier bis zu zehn Menschen im Freien treffen. An Beerdigungen können dann bis zu 50 Trauergäste teilnehmen.

Außerdem sind ab kommendem Monat Jugendcamps und Sporttraining im Freien wieder erlaubt, und auch Märkte und Freiluft-Vergnügungsparks dürfen wieder öffnen. Für die Öffnungen gebe es einen "echten Frischluft-Plan", sagte De Croo.

Für Mai stellte der Regierungschef die Öffnung von Cafés und Restaurants in Aussicht, wenn genügend Corona-Schnelltests bereitstünden. Der "einzige wirkliche Weg hinaus" aus der Corona-Krise seien aber Impfungen. Bis Mai sollen in Belgien alle Menschen ab 65 Jahren eine Corona-Impfung angeboten bekommen haben.

yb/lan