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Wieso der Belgien-Pogba für Leverkusen ein Glücksfall ist

·Lesedauer: 3 Min.
Wieso der Belgien-Pogba für Leverkusen ein Glücksfall ist
Wieso der Belgien-Pogba für Leverkusen ein Glücksfall ist
Wieso der Belgien-Pogba für Leverkusen ein Glücksfall ist

Das Markenzeichen von Odilon Kossounou sind seine kurzen, schwarzen Haare mit einem goldenen Streifen an der Seite – kein Wunder, dass der Ivorer als Belgiens Paul Pogba bekannt ist.

Der Star von Manchester United steht schließlich durch seine ausgefallenen Frisuren regelmäßig im Mittelpunkt - genau wie der Spieler, der vom belgischen Erstligisten Club Brügge in die Bundesliga wechselt.

Aber auch auf dem Spielfeld haben beide Spieler eine gewisse Ähnlichkeit: Zweikampfstark, groß, robust und sicher am Ball – diese Attribute sind sowohl für Pogba als auch für Kossounou zutreffend.

Kossounou gilt als großes Abwehr-Juwel

Umso glücklicher sind die Verantwortlichen von Bayer Leverkusen, den erst 20 Jahre alten Innenverteidiger verpflichtet und mit einem Fünfjahresvertrag ausgestattet zu haben.

Rund 23 Millionen Euro hat Leverkusen dem Vernehmen nach für den talentierten Defensivspezialisten an Club Brügge überwiesen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Der Ivorer, der bereits sechs Länderspiele für die Elfenbeinküste bestritten hat, gilt als eines der größten Abwehr-Juwele Europas.

Als „extrem schnell, beweglich, sehr zweikampfstark und technisch gut“ charakterisiert Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes den Neuzugang.

Auch Sport-Geschäftsführer Rudi Völler setzt große Stücke auf den 1,91 Meter großen Hünen: „Kossounou passt fußballerisch perfekt zu uns. Ein Innenverteidiger mit beeindruckender Dynamik und Körpersprache sowie großem fußballerischen Potenzial.“

Kossounou soll Lücke in der Verteidigung schließen

In Leverkusen ist man heilfroh über die Verstärkung. Und das nicht ohne Grund: Der Neuzugang soll bei Bayer eine große Lücke schließen.

Nach einigen Abgängen und Verletzungen herrscht in der Leverkusener Defensive Personalnot.

Sven und Lars Bender, die in der letzten Saison eine wichtige Stütze waren, haben ihre Profikarriere beendet. Auch Tin Jedvaj (Wechsel zu Lokomotive Moskau) und Aleksandar Dragovic (zu Roter Stern Belgrad) haben den Verein verlassen.

Am schwersten dürfte allerdings der Ausfall von Edmond Tapsoba wiegen. Der 22-Jährige absolvierte in der vergangenen Saison 39 Pflichtspiele und war der Ankerpunkt in der Defensive von Bayer Leverkusen.

Aufgrund eines Risses der linken Syndesmose musste der Nationalspieler Burkina Fasos jedoch operiert werden und wird lange ausfallen.

Personalnot in Leverkusener Defensive

Damit hat Leverkusen aktuell lediglich zwei einsatzbereite Innenverteidiger im Kader (Jonathan Tah und Panagiotis Retsos) – mit Kossounou sind es nun drei.

„Es ist sicher die Position, die uns am meisten beschäftigt. Seit meiner Unterschrift bei Bayer Leverkusen sind wir im Thema“, sagte Leverkusen-Trainer Gerardo Seoane kürzlich der Bild.

Die aktuellen Umstände haben auch Auswirkungen auf die Situation von Tah.

Tah soll Verantwortung übernehmen

Eigentlich standen die Zeichen beim 25-Jährigen im Sommer auf Abschied - nun könnte der ehemalige deutsche Nationalspieler allerdings eine wichtige Rolle bei Bayer Leverkusen spielen.

„Er hat ein Standing in der Mannschaft. Von ihm erwarten wir, dass er in seiner Persönlichkeit den nächsten Schritt macht“, fand Seoane in der Sport Bild klare Worte.

Bedeutet: Aufgrund der aktuellen Notlage setzt Leverkusen wieder auf Tah und erwartet, dass er Verantwortung übernimmt und als Führungsspieler vorangeht.

Der ehemalige Hamburger befindet sich sogar in der engeren Auswahl der Kandidaten für das Kapitänsamt, wie Leverkusens Trainer bestätigte.

Belgien-Pogba will sich beweisen

In der neuen Saison wird Leverkusen also vorerst auf Tah und Kossounou in der Innenverteidigung setzen.

Der Belgien-Pogba bringt in seinen jungen Jahren bereits die Erfahrung von sieben Champions-League-Spielen, vier Europa-League-Partien und 34 Einsätzen in der belgischen Liga mit.

Nun soll Kossounou Leverkusen dabei helfen, in der kommenden Saison wieder oben anzugreifen. Der Neuzugang ist jedenfalls heiß auf die neue Aufgabe. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„In Leverkusen möchte ich beweisen, dass ich auch auf diesem Niveau ein Top-Spieler bin und der Mannschaft helfen kann“ sagte der zweimalige belgische Meister bei seiner Vorstellung.

Jetzt muss er nur noch auf dem Platz zeigen, dass die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind.

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