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Mit Belastungsbarometer Aufgabenlast verteilen

Hilfreich ist es, den Arbeitsalltag gut zu strukturieren, um Konzentrationsproblemen vorzubeugen.

Mit der Zahl der Aufgaben, steigt auch der Stresspegel. Dann mit klarem Kopf weiter zu arbeiten, ist oft eine Herausforderung. Diese Tipps helfen, die eigenen Ressourcen besser einzuteilen.

Konstanz (dpa/tmn) - Zu wenig Zeit für zu viele Aufgaben - das führt zu Überstunden und ist für Beschäftigte belastend. Um Stresssymptomen wie etwa Konzentrationsproblemen vorzubeugen, können Teams ein Auslastungsbarometer einführen. Das rät das Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG).

Das Barometer soll transparent anzeigen, welcher Kollege wie stark eingespannt ist. Dadurch können Ressourcen besser geplant und Überlastungen vermieden werden.

Schnelle Aufgaben sofort erledigen

Daneben raten die Experten des Instituts Beschäftigten dazu, den Arbeitsalltag mit einfachen Tricks besser zu strukturieren. Dazu gehört es zum Beispiel, Aufgaben, die sich innerhalb von zwei Minuten erledigen lassen, sofort umzusetzen.

Um To-dos ohne Unterbrechung abarbeiten zu können, sollte man sich Zeiten blocken, in denen man bewusst keine Termine annimmt. Hilfreich ist zudem, in diesen Phasen das E-Mail-Postfach geschlossen zu halten und das Handy stumm zu stellen.

Führungskräfte sind Vorbilder

Wichtig ist den Angaben zufolge außerdem, dass Führungskräfte sich ihrer Vorbildrolle bewusst sind. Auch sie sollten ihre eigenen Belastungsgrenzen dem Team gegenüber transparent machen, etwa in dem sie offen kommunizieren, wann sie erreichbar sind und wann nicht. Dann haben Mitarbeiter weniger das Gefühl, dass Mehrarbeit zum Job-Alltag gehört.