Suchen Sie eine neue Position?

Beiersdorf gibt unter neuem Chef kräftig Gas

AKTUELLER KURS

SymbolKursVeränderung
BEI.DE77,460,13
^GDAXI11.280,36-130,00

Hamburg (dapd). Der neue Beiersdorf (Xetra: 520000 - Nachrichten) -Vorstandsvorsitzende Stefan Heidenreich hat den Konsumgüterkonzern (Nivea, Eucerin) erfolgreich wachgerüttelt: Der Umsatz stieg in den Monaten Juli bis September um zehn Prozent. Der Betriebsgewinn erhöhte sich sogar um fast 30 Prozent. "Wir arbeiten alle ein bisschen härter", sagte Heidenreich am Freitag zur Erklärung des kräftigen Anstiegs.

Der Manager hatte dem DAX (Xetra: ^GDAXI - Nachrichten) -Konzern nach seinem Amtsantritt im Frühjahr neue ehrgeizige Ziele verordnet und fährt nach eigenen Worten nun erste Erfolge des neuen Kurses ein. Die Beiersdorf-Aktie legte bis Freitagmittag um über sechs Prozent zu.

Vor allem in Russland und Südamerika greifen immer mehr Verbraucher zu Cremes und Deos des Hamburger Traditionsunternehmens, wie Heidenreich mitteilte. Er hob den Umsatzausblick für 2012 auf ein Wachstum von drei bis vier Prozent, nachdem bisher von drei Prozent die Rede war.

Der Umsatz stieg nach Unternehmensangaben in den ersten drei Quartalen inklusive Währungseffekten um 6,8 Prozent auf knapp 4,6 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte demnach ohne Sondereffekte um 16,8 Prozent auf 575 Millionen Euro zu.

"Die Ergebnisse der ersten neun Monate zeigen, dass wir auf Kurs sind", sagte der Vorstandschef. Heidenreich hatte erst im Frühjahr die Führung des Konzerns übernommen und den Kurs kräftig geändert: Der Hauptmarke Nivea verordnete er ein einheitliches Erscheinungsbild, die Werbung wurde reformiert, die Wachstumsmärkte wurden mehr in den Fokus genommen.

Vor allem die Internationalisierung treibt jetzt das Geschäft: Der Konzern holte ein Umsatzplus von fast acht Prozent in den ersten neun Monaten in Osteuropa, vor allem in Russland. In Lateinamerika stieg der Umsatz sogar um über 15 Prozent. Auch Asien legte kräftig zu. 2013 will der Konzern zum ersten Mal mehr als die Hälfte seines Umsatzes in Übersee machen.

Um das Wachstum auch bedienen zu können, baut Beiersdorf zurzeit für 80 Millionen Euro ein Werk in Mexiko. Auch ein Forschungszentrum für den örtlichen Bedarf wird dort eröffnet. Dazu kommt ein zweites Forschungsquartier in Wuhan in China, wo die Experten spezielle Shampoos und Duschgels für die Kunden in China entwickeln wollen.

Für 2013 kündigte Heidenreich zahlreiche neue Produkte an, nannte aber keine Einzelheiten.

dapd

Meistgelesene Artikel - Yahoo Finanzen

  • Alles neu macht der März – in diesem Monat treten gleich mehrere neue Gesetze und Regelungen in Kraft. Eine davon dürfte besonders viele Menschen begeistern: Ab 1. März soll die Steuererklärung erleichtert werden, wie "Focus" berichtet. Dafür gibt es künftig ein vorausgefülltes Formular vom Finanzamt. Alle bereits gesammelten …

  • Ikea baut Möbel mit Handy-Ladestationen Yahoo Finanzen - vor 8 Stunden

    Das schwedische Möbelhaus Ikea will in Zukunft Möbel anbieten, die drahtlos Handyakkus aufladen. Tische oder Lampen dienen dann als „Aufladekabel“.

  • Immer mehr «Zombie-Rechner» in Deutschland
    Immer mehr «Zombie-Rechner» in Deutschland dpa - Mo., 2. Mär 2015 16:58 MEZ
    Immer mehr «Zombie-Rechner» in Deutschland

    Die Zahl infizierter Personal Computer ist in Deutschland im vergangenen Jahr wieder auf 40 Prozent gestiegen. Das stellte das Anti-Botnet-Beratungszentrum des Internetverbandes Eco fest.

  • Der High-Tech-Kampf ums Handgelenk hat begonnen
    Der High-Tech-Kampf ums Handgelenk hat begonnen dpa - Mo., 2. Mär 2015 13:13 MEZ
    Der High-Tech-Kampf ums Handgelenk hat begonnen

    Der nächste Wettstreit der Smartphone-Hersteller läuft heiß: Sie wollen den Platz auf dem Handgelenk der Nutzer erobern. Beim Mobile World Congress in Barcelona spielten die Computer-Uhren eine zentrale Rolle bei Neuheiten von Smartphone-Spezialisten wie LG oder Huawei.

  • Schäuble will für Athen «sehr strenge Maßstäbe» anlegen
    Schäuble will für Athen «sehr strenge Maßstäbe» anlegen

    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will Griechenland harte Auflagen machen, sollte im Sommer ein drittes Hilfspaket nötig werden: «Ob Griechenland weitere Hilfen braucht, wird man sehen, wenn das zweite Programm beendet ist.»

 
  • Finanzglossar

    Finanzglossar

    Möchten Sie einen Finanzbegriff nachschlagen? Das Yahoo Finanzglossar hat die Antwort! … Mehr »