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Bei dieser „veganen“ Sauce gibt’s ein Problem

Sandra Alter
·Freiberufliche Journalistin
·Lesedauer: 2 Min.

Da stimmt doch was nicht? Die Verbraucherzentrale hat einen Hersteller veganer Lebensmittel wegen falscher Kennzeichnungen abgemahnt.

(Beispielbild: Getty Images)
(Beispielbild: Getty Images)

Rund 6,5 Millionen Menschen ernähren sich in Deutschland laut Statista vegetarisch und verzichten somit auf Fleisch. Etwa eine Million der Deutschen haben sich für den strengeren, veganen Lebensstil entschieden und verzichten neben Fleisch auch auf alle tierischen Erzeugnisse, wie etwa Eier, Milch oder Honig.

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Wer sich für die vegane Lebensweise entscheidet, tut dies meist aus ethischen Gründen und möchte nachhaltig handeln. Doch die richtigen Lebensmittel einzukaufen, ist oft nicht ganz einfach. Da heißt es ganz genau hinschauen, denn in vielen Produkten verstecken sich tierische Inhaltsstoffe. So enthalten Pflanzenmargarinen etwa oft tierische Fette und auch viele Säfte kommen bei der Herstellung mit tierischen Produkten in Berührung.

Eigelb und Milch in der Zutatenliste

Anders sollte es bei Lebensmitteln sein, die explizit als vegan ausgelobt werden und ein entsprechendes Logo tragen. Von solchen Produkten sollten Konsumenten annehmen dürfen, dass sie keine tierischen Zusatzstoffe enthalten – auch nicht versteckt.

Doch der Verbraucherzentrale Hamburg ist nun ein Kandidat aufgefallen, der eine Sauce mit einem entsprechenden Logo als vegan kennzeichnet, aber in der Zutatenliste sogar zwei tierische Erzeugnisse aufführt: Die Barbeque-Sauce Creamy Garlic Sauce mit Knoblauch der Marke Nick the Easy Rider enthält sowohl Hühnereigelb als auch Milchprodukte.

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Dafür wurde der Hersteller Rila Feinkost nun von den Verbraucherschützern abgemahnt. „Nach eigener Aussage wusste man dort seit Anfang 2020 Bescheid, hat aber nichts weiter unternommen als neue Etiketten zu drucken. Einen Rückruf gab es nicht, daher stehen mancherorts noch Flaschen mit der falschen Kennzeichnung im Regal“, so die Verbraucherzentrale. Leider habe der Hersteller auch nicht mitgeteilt, welche Chargen betroffen seien.

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Allen, die vegane Lebensmittel einkaufen möchten, raten die Verbraucherschützer, bei unbekannten Produkten prinzipiell die Zutatenliste zu kontrollieren und sich nicht auf die vegane Auslobung zu verlassen.

Helfen Sie mit

Sind Ihnen beim Einkaufen auch schon Mogelpackungen und falsche Kennzeichnungen aufgefallen? Oder haben Sie sich über sonstige Missstände geärgert? Dann freut sich die Verbraucherzentrale Hamburg über Ihre Hinweise. Hier geht es zu den Melde-Formularen im Internet: Mogelpackung melden und Missstand melden.

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