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Beamtenbund fordert mehr Pensionsvorsorge - 'finanzielle Zeitbombe'

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbunds (DBB) in Nordrhein-Westfalen, Roland Staude, sieht das Land nicht ausreichend vorbereitet für die künftigen Pensionslasten. "Es geht hier um die Entschärfung einer tickenden finanziellen Zeitbombe", sagte Staude der "Rheinischen Post" (Montag).

Staude forderte die Landesregierung auf, mehr Geld zur Absicherung der Beamtenpensionen bereitzustellen. Er schlug vor, dafür zurückgeflossene Mittel aus nicht besetzten Stellen zu verwenden. Trotz des Plans, 10 000 Lehrer in dieser Legislaturperiode und 3000 Polizeikräfte jährlich einstellen zu wollen, würden 22 000 Stellen Jahr für Jahr nicht besetzt, sagte er der Zeitung. Das Geld fließe dann ohne Zweckbindung zurück in den Haushalt.

Wenn man das System nicht destabilisieren wolle, müsse die Landesregierung den Pensionsfonds nachhaltiger aufstellen. "Dafür wäre das Geld gut angelegt." Staude zufolge wird bei den Pensionsverpflichtungen 2027/2028 ein Höchststand erreicht.

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