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BDI-Präsident: Energieversorgung hängt nicht von Nord Stream 2 ab

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft ist nach Ansicht von Industriepräsident Siegfried Russwurm nicht unbedingt auf Gas aus der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 angewiesen. "Deutschland braucht eine sichere Energieversorgung. Die hängt aber nicht an einer einzelnen Pipeline, auch nicht an Nord Stream 2", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).

Deutschland beziehe mehr als 50 Prozent seines Gases aus Russland. "Es wäre sicherlich nicht leicht, diesen Anteil kurzfristig komplett oder zu großen Teilen zu ersetzen." Seiner Ansicht nach hat sich Deutschland aber nicht zu sehr von russischen Energielieferungen abhängig gemacht. "Russland hat bislang immer geliefert, auch in diesem Winter", sagte Russwurm. "Gas größtenteils von dort zu beziehen war kein Vabanquespiel, sondern zuverlässig und günstig." Jetzt stelle sich allerdings die Frage nach stärkerer Diversifizierung.

Um eine weitere Eskalation um Ukraine-Konflikt zu vermeiden, sprach sich Russwurm für Gespräche "über jeden geeigneten Kanal" aus. "Die Folgen einer Verschärfung des Konflikts wären für alle düster", so der BDI-Präsident. Angesichts eines russischen Truppenaufmarschs an der ukrainischen Grenze haben westliche Staaten zuletzt immer wieder die Sorge geäußert, Moskau könne einen Einmarsch ins Nachbarland planen. Der Kreml dementiert diese Vorwürfe.

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