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BayernLB-Tochter DKB lässt Mitarbeiter 30 Tage im Ausland arbeiten

(Bloomberg) -- Bei der Berliner DKB ist jetzt eine Regelung festgezurrt worden, die Beschäftigten das Arbeiten im Ausland an bis zu 30 Tagen pro Jahr erlaubt. Christian Liedtke, Experte für New Work bei dem Institut, nennt es Workation. Mitarbeiter der DKB-Mutter BayernLB müssen mit weniger Auslands-Tagen auskommen.

“Wir haben aktuell eine finale Gesamtbetriebsvereinbarung, damit alle Mitarbeitenden das dann auch entsprechend nutzen können”, sagte Liedtke in einem Podcast der DKB. Sie ermögliche es allen Kollegen, innerhalb der Europäischen Union zu arbeiten.

Ein Sprecher der DKB erklärte auf Anfrage von Bloomberg News, dass maximal 30 Tage zwar der Regelfall seien, allerdings unter bestimmten Voraussetzungen auch längere Zeiträume denkbar seien. Bisher werde das Angebot von den Kollegen für dieses und bereits für das kommende Jahr “sehr gut angenommen”.

Bei der BayernLB ist unlängst ebenfalls eine Regelung zum Arbeiten im EU-Ausland getroffen worden. Hier liegt die Obergrenze allerdings bei nur 20 Tagen, wie ein Sprecher am Montag erklärte.

30.000 freie Stellen

Flexible Arbeitsangebote können für Banken ein Argument bei der Gewinnung von Mitarbeitern sein. Viele Institute haben Probleme, geeignete Kandidaten für bestimmte Jobs zu finden. Zu den Bank-Chefs, die vor Fachkräftemangel und unbesetzten Stellen gewarnt haben, zählen auch jene von LBBW und KfW. Obwohl die Branche insgesamt Jobs abbaut, schrieb sie allein im dritten Quartal in Deutschland fast 30.000 Stellen aus, wie Daten des Berliner Personalspezialisten Index Gruppe zeigen.

Mit Blick auf das Inland kann Liedtke zufolge bei der DKB jeder “für sich selbst entscheiden, und in Abstimmung mit dem Team, ob er in den Arbeitsumgebungen arbeitet oder woanders. In der Pandemie hatte man natürlich dieses Woanders im Regelfall in der häuslichen Umgebung.”

Vor dem breiten Ausrollen der relativ neuen Regelung hatte die DKB laut Liedtke einen Piloten zu ortsflexiblem Arbeiten gemacht. Dabei sei auch herausgekommen, dass sich die individuelle Produktivität erhöhe, etwa durch den Wegfall von Arbeitswegen.

Zusätzlich gebe es auch bei den Arbeitzeiten viel Flexibilität. “Also wir arbeiten 39 Stunden in der Woche. Wie man diese Stunden tatsächlich arbeitet, das legt man sich selber fest beziehungsweise stimmt sich dazu im Team ab”, sagte Liedtke. Ein Stechen im Sinne einer Zeiterfassung finde nicht statt.

(Neu: Workation bei der BayernLB im 1. und 4. Absatz)

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