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Bayern zittert sich mit Kraftakt aus der Mini-Krise

SPORT1
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Schwerstarbeit im Schneetreiben: Der FC Bayern hat sich nach zwei Pflichtspiel-Niederlagen zurück in die Erfolgsspur gezittert.

Mit einem hart erkämpften 2:1 (1:0)-Erfolg gegen den formstarken SC Freiburg zeigte die Mannschaft von Hansi Flick zumindest vom Ergebnis her eine Reaktion auf das überraschende Pokal-Aus bei Holstein Kiel. (Service: SPIELPLAN der Bundesliga)

An der Tabellenspitze bauten die Münchner nach den Patzern der Verfolger ihren Vorsprung auf vier Punkte aus und sicherten sich vorzeitig die Hinrunden-Meisterschaft. Freiburg musste nach zuletzt fünf Siegen in Serie mal wieder eine Niederlage hinnehmen, bleibt als Achter aber im gesicherten Mittelfeld stehen. (Service: TABELLE der Bundesliga)

Nach dem Schuss hat es gezwickt: Sorge um Serge Gnabry

Lewandowski stellt Tor-Rekord in der Bundesliga auf

Die Gastgeber begannen nach dem Pokal-Aus mit Wut im Bauch: Robert Lewandowski (7.) brachte die Bayern in einer turbulenten Anfangsphase mit seinem 21. Bundesligator in dieser Saison in Führung - und schrieb damit Geschichte: Der Weltfußballer ist der erste Spieler, der in der Liga-Historie an den ersten 16 Spieltagen über 20 Tore erzielte. Die Latte verhinderte einen zweiten Treffer des Polen (59.). (LIVETICKER zum Nachlesen)

Stattdessen glich der eingewechselte Nils Petersen (62.) mit seinem ersten Ballkontakt aus. Nach einer Ecke köpfte Freiburgs Edeljoker am zweiten Pfosten ungedeckt ein, Manuel Neuer kam erst hinter der Linie an den Ball und spielte damit auch im elften Ligaspiel in Folge nicht zu null.

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Die Bayern reagierten mit wütenden Angriffen. Thomas Müller (74.) ließ die Münchner nach Vorarbeit von Leroy Sané wieder jubeln. Der Erfolg stand aber auf wackeligen Beinen: Petersen verpasste mit einem Schuss an die Latte in der Nachspielzeit (90.+1) den möglichen Ausgleich.

Gnabry muss angeschlagen raus

Beide Teams hatten im Laufe der Partie Verletzte zu beklagen: Bei den Bayern musste Serge Gnabry in der 28. Minute mit Oberschenkelproblemen auswechselt werden.

Freiburgs Sechser Baptiste Santamaría verletzte sich bereits nach wenigen Minuten am Knie. Santamarías Ersatzmann Amir Abrashi blieb zu Beginn der zweiten Hälfte bei einer Grätsche gegen Thomas Müller im Rasen hängen und musste ebenfalls wieder raus. Für Abrashi kam Janik Haberer zu seinem Comeback. Der Mittelfeldspieler hatte wegen eines Wadenbeinbruchs seit dem 16. Juni 2020 kein Spiel mehr bestritten.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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