Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 15 Minuten
  • DAX

    15.315,77
    -52,62 (-0,34%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.993,38
    -26,53 (-0,66%)
     
  • Dow Jones 30

    34.077,63
    -123,04 (-0,36%)
     
  • Gold

    1.768,00
    -2,60 (-0,15%)
     
  • EUR/USD

    1,2073
    +0,0032 (+0,27%)
     
  • BTC-EUR

    45.649,80
    -2.085,35 (-4,37%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.242,28
    -56,67 (-4,36%)
     
  • Öl (Brent)

    64,21
    +0,83 (+1,31%)
     
  • MDAX

    32.955,87
    -142,59 (-0,43%)
     
  • TecDAX

    3.495,47
    -15,92 (-0,45%)
     
  • SDAX

    15.925,48
    -1,89 (-0,01%)
     
  • Nikkei 225

    29.100,38
    -584,99 (-1,97%)
     
  • FTSE 100

    6.964,85
    -35,23 (-0,50%)
     
  • CAC 40

    6.240,03
    -56,66 (-0,90%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.914,77
    -137,58 (-0,98%)
     

Bayerischer IG-Metall-Chef sucht Verhandlungsführerin der Arbeitgeber heim

·Lesedauer: 1 Min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Bei der bislang letzten Tarifrunde in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie vor zwei Wochen ist es recht turbulent zugegangen - jetzt demonstriert IG-Metall-Bezirkschef Johann Horn sogar persönlich vor den Werkstoren der Verhandlungsleiterin der Arbeitgeber, Angelique Renkhoff-Mücke. Horn werde sich am Freitagmittag vor ihrem Betrieb in Marktheidenfeld an einer Menschenkette beteiligen und zu den Warnstreikenden sprechen, teilte die Gewerkschaft mit.

Am Freitag ruft die IG Metall die Beschäftigten in 27 bayerischen Betrieben zu Warnstreiks auf, vor allem in Oberfranken, Unterfranken und Schwaben. Erstmals sollen sich die Metaller bei Bosch in Bamberg und bei Schaeffler <DE000SHA0159> in Höchstadt und Hirschaid beteiligen. In Schwaben sind Beschäftigte von Airbus <NL0000235190> Helicopters in Donauwörth zum Warnstreik aufgerufen, bei BMW <DE0005190003> in Dingolfing die Auszubildenden.

Die IG Metall fordert vier Prozent mehr Lohn oder bei Betrieben in der Krise eine entsprechende Verkürzung der Arbeitszeit. Die Arbeitgeber bieten eine Nullrunde 2021, noch unbezifferte Lohnerhöhungen 2022 und fordern, bei schlechten Geschäftszahlen automatisch vom Tarifvertrag abrücken zu können.