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BASF-Finanzchef: Halten weiter am Verkauf von Wintershall Dea fest

MANNHEIM (dpa-AFX) -Der weltgrößte Chemiekonzern BASF DE000BASF111 will sich weiterhin von seiner Tochter Wintershall Dea trennen. "Wir verfolgen weiter unser strategisches Ziel, den 72,7-prozentigen BASF-Anteil an Wintershall Dea zu veräußern und arbeiten an verschiedenen Optionen dafür", bekräftigte Finanzchef Dirk Elvermann am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Wintershall Dea will bis Mitte 2024 die Geschäfte mit Russland-Bezug rechtlich trennen. Den nichtrussischen Teil wolle BASF zu Geld machen. Der Konzern hält gut 70 Prozent an Wintershall Dea. Der Rest gehört der Beteiligungsgesellschaft LetterOne.

Der russische Teil der Tochter sei bereits vollständig abgeschrieben, erklärte Elvermann weiter. Einen Teil des Geldes könnte sich der Konzern aber unter anderem vom Staat zurückholen. So verwies der Manager auf erhebliche staatliche Investitionsgarantien im unteren Milliardenbereich. Die damit verbundenen Ansprüche würden in der BASF-Bilanz aktuell jedoch nicht als Forderungen ausgewiesen.

Im vergangenen Jahr fiel bei BASF wegen milliardenschwerer Abschreibungen auf die Tochter Wintershall Dea ein Verlust von 627 Millionen Euro an. Im Januar hatte Wintershall Dea dann das Aus seiner Geschäfte in Russland angekündigt, das zuletzt noch 50 Prozent der gesamten Produktion ausmachte.

Unterdessen will sich BASF nicht von seinem Katalysatorengeschäft für Verbrennungsmotoren trennen. Auch für den Bereich Coatings gebe es aktuell keine Verkaufspläne, betonte Unternehmenschef Martin Brudermüller. BASF stellt in dem Geschäft Fahrzeug- und Autoreparaturlacke her. Immer wieder kamen zuletzt Spekulationen auf, dass der Konzern sich von beiden Bereichen trennen will.