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Wie Barca seinen verlorenen Sohn zurückholen will

Das Trauma des Abschieds von Lionel Messi ist noch nicht überwunden!

Der 5. August 2021 war einer der traurigsten Tage in der ruhmreichen Geschichte von Barcelona. Die finanzschwachen und kriselnden Katalanen mussten an diesem Tag zähneknirschend bekannt geben, dass Superstar Messi den Verein nach 21 Jahren verlassen wird. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan von La Liga)

Aber der FC Barcelona scheint mit aller Macht an einer Rückkehr des verlorenen Sohns zu arbeiten.

Wie Mundo Deportivo und Marca berichten, haben Laporta und Co. zwei verschiedene Pläne, Messi wieder nach Barcelona zu lotsen: entweder als Spieler oder globalen Botschafter des Vereins.

Messi-Familie hängt immer noch an Barcelona

Doch die finanzielle Schieflage mit hohen Schulden schwebt weiter wie ein Damoklesschwert über Barcelona, weshalb hinter einem Messi-Deal viele Fragezeichen stehen.

Was für Barcelona spricht: Messi und auch seine Familie würden trotz des Ärgers vor einem Jahr wohl gerne zurückkehren, denn in der Lebensplanung war es nie vorgesehen, Barcelona zu verlassen. Deshalb würde er finanzielle Abstriche sicher in Kauf nehmen.

Sollte es den Katalanen also gelingen, die finanziellen Rahmenbedingungen für eine Messi-Verpflichtung sicherzustellen, dann dürfte einer Rückkehr des verlorenen Sohns wenig im Wege stehen, auch wenn der Argentinier dem Vernehmen nach erst nach der Weltmeisterschaft in Katar über seine Zukunft entscheiden will.

Bereits bei seinem Abschied war ein neuer Vertrag ausgehandelt. Aber obwohl der Argentinier eklatanten Gehaltkürzungen zugestimmt hatte, war es Barcelona aus finanziellen Gründen wegen des Financial Fairplays von LaLiga nicht möglich, Messi zu halten. Aber auch astronomische Forderungen seitens des Routiniers sollen zur Trennung geführt haben.

Emotionaler Messi-Abschied von Barcelona

Barca ohne seinen Zauberfloh? Was einst unmöglich schien, war grausame Wirklichkeit geworden. In emotionalen Szenen verabschiedete sich Messi von seinem Herzensklub und schloss sich für zwei Jahre Paris Saint-Germain an.

Doch der Offensivakteur fiel in ein Loch, wurde in der französischen Hauptstadt nicht wirklich glücklich und erzielte in seiner ersten Saison gerade mal sechs Ligatreffer. (DATEN: Die Tabelle von La Liga)

Schnell kamen Gerüchte auf, der 35-Jährige könnte Paris nach nur einer Saison wieder verlassen und nach Barcelona zurückkehren. Nahrung bekamen diese Spekulationen durch Barca-Präsident Joan Laporta, der nie einen Hehl draus machte, den Argentinier wieder zurückholen zu wollen.

Messi blüht in Paris wieder auf

Doch Messi entschied sich für einen Verbleib und scheint nun in Paris wieder aufzublühen. „Ich fühle mich gut, ich fühle mich anders als vergangenes Jahr“, sagte Messi vor kurzem.

„Ich wusste, dass es besser wird“, fügte er hinzu. „Ich fühle mich wohl im Klub. Auch in der Kabine mit meinen Teamkollegen und dem Spiel im Allgemeinen. Ich fühle mich wieder gut und genieße den Fußball wieder.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zu La Liga)

Doch der Traum von Barcelona, auch bei Messi lebt er weiter. Spanischen Medienberichten zufolge plant der argentinische Nationalspieler keine Vertragsverlängerung in Paris, womit 2023 der ablösefreie Weg nach Barcelona frei wäre.

Das klingt nach Balsam für die geschundene Seele der Katalanen, die hinter den Kulissen offenbar bereits fleißig an einer Rückkehr des verlorenen Sohns basteln.