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Balance ins Portfolio bringen: So funktioniert’s

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.

Balance ist wichtig, im Leben und auch im Portfolio. Trotzdem ist es manchmal für Foolishe Investoren schwierig, die richtige Balance ins eigene Depot zu bringen. Zugegebenermaßen existieren viele verschiedene Wege und Ansätze, wie man das eigene Portfolio neu ausrichten kann.

Im Folgenden wollen wir daher einen Blick auf verschiedene Möglichkeiten werfen, wie man Balance ins Portfolio bringen kann. Und was es bei diesen Feinheiten zu beachten gilt.

Balance ins Portfolio: Von Anfang an!

Wer Balance ins eigene Portfolio bringen kann, der spricht in der Regel von der eigenen Allokation unter Berücksichtigung der Diversifikation. Ein einfacher Ansatz kann daher sein: Investiere in jede Aktie den gleichen Betrag. Zumindest die initiale Investition ist unter diesen Prämissen ideal allokiert. Sowie der Ansatz eigentlich ziemlich diversifiziert und ausgeglichen.

Es kann zugegebenermaßen ratsam sein, einen solchen Ansatz zu wählen, um das eigene Portfolio besser auszubalancieren. Gerade weil Aktien unterschiedlich performen, führt das unweigerlich dazu, dass man einen soliden Kompromiss aus Chance und Risiko erhält. Wenn einzelne Aktien besonders stark performen, werden sie schwächere Vertreter ausgleichen. Die gleiche Gewichtung könnte dazu führen, dass sich das bei mehreren Sieger-Aktien besonders stark bemerkbar macht.

Trotzdem gibt es auch dabei gewisse Fallstricke: Eine konsequente, gleiche Investition setzt entweder voraus, dass man gleichmäßig erhöht. Oder aber, dass man nicht weiter in eine Aktie investiert, sondern stets neue Aktien sucht. Die Möglichkeit, dass auch im bestehenden Kreis weiterhin attraktive Chancen vorhanden sind, kann man mit diesem Balance-Akt kaum würdigen.

Balance im Portfolio: Mit Blick auf das Ende

Eine zweite Möglichkeit, Balance ins Portfolio zu bringen, kann außerdem ein Ende sein. Oder ein Zwischenfazit. Das heißt, dass man als Investor nach einer gewissen Weile schaut, welche Aktien gut performt haben, und möglicherweise vereinzelte Gewinne mitnimmt. Oder aber eher in die schwächeren Performer nachinvestiert. Eines vorweg: Für mich sind beides nicht unbedingt die besten Optionen.

In schwächere Aktien weiter zu investieren, um die Balance im Portfolio zu wahren, kann gefährlich sein. Es gibt in der Regel Gründe, warum diese Aktien nicht so stark performen. Im Gegenzug gibt es Gründe, weshalb eine Aktie gut gestiegen ist. Einer Aktie die Flügel zu stutzen, bei der die Investitionsthese aufgegangen ist, ist daher eine schwierige Wahl. Ich persönlich nutze das bloß, wenn das Gewicht in meinem eigenen Portfolio maßlos überhandnimmt.

Das zeigt: Nachträglich das eigene Portfolio auszubalancieren ist weder einfach noch in weiten Teilen zielführend. Das wiederum führt zu einem anderen Blickwinkel, der womöglich viel entscheidender ist.

Allokation muss kein Gleichgewicht besitzen

Balance im eigenen Portfolio zu haben kann daher in manchen Fällen wichtig sein. Eine gute Allokation muss jedoch nicht zwangsläufig auf einem Gleichgewicht beruhen. Es gilt, die Sieger wachsen zu lassen und die Verlierer entweder zu halten oder zu reduzieren. Das wiederum erhöht die Rendite über Jahre und Jahrzehnte hinweg.

Trotzdem: In einzelnen Fällen kann es angebracht sein, über eine gesunde Balance nachzudenken. Beispielsweise bei den initialen Investitionen oder wenn das Gewicht einer Aktie zu groß ist. Ansonsten herrscht bei mir das Ungleichgewicht … und damit kann ich wirklich gut leben.

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