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Bahrain-Tracklimits in Kurve 4: Zeiten werden nicht mehr gestrichen

Maria Reyer
·Lesedauer: 2 Min.

Die FIA-Rennleitung hat nach den Freien Trainings zum Grand Prix von Bahrain am Freitag entschieden, die Missachtung der Tracklimits in Kurve 4 ab Samstag nicht mehr zu ahnden. Dieser ungewöhnliche Schritt resultierte aus Diskussionen mit den Piloten am Freitagabend.

In den Freien Trainings wurden die Tracklimits in Kurve 4 zum ersten Mal von der FIA strikt kontrolliert, wodurch erneut viele schnelle Runden automatisch vom System gestrichen wurden. Insgesamt 33 Zeiten wurden in beiden Sessions aberkannt - Lewis Hamilton führte die Liste mit gleich fünf Runden an.

Auch Sebastian Vettel, Pierre Gasly, Alexander Albon, Nicholas Latifi, Romain Grosjean und Kimi Räikkönen wurden von der Rennleitung für die Missachtung der Streckenbegrenzung bestraft. Im Fahrerbriefing am Abend wurde das Thema vom viermaligen Weltmeister angesprochen.

Vettel betonte, dass die Tracklimits in Kurve 4 zuvor noch nie überwacht wurden. Hamilton und Co. unterstützten das Argument des GPDA-Direktors. Die Sorge der Fahrer: Im Rennen könnte die Überwachung in Kurve 4 gutes Racing verhindern, da dort gerne überholt wird.

Außerdem empfanden die Fahrer kaum einen Vorteil, wenn sie an jener Stelle von der Ideallinie ein wenig abwichen. Rennleiter Masi hat sich die Argumente angehört und kam zu dem Schluss, dass er die Überwachung der Tracklimits überdenken werde.

In der neuen Fassung seiner Notizen, die vor dem dritten Freien Training am Samstag veröffentlicht wurden, bestätigt der Australier, dass die Rundenzeiten von nun an nicht mehr gestrichen werden würden.

Er hält allerdings fest, dass jeder Pilot, der sich einen Vorteil beim Überholen verschaffen sollte, die Position an den Kontrahenten zurückgeben müsse. Unter allen Umständen werde Artikel 27.3 des Sportlichen Reglements angewandt.

Darin steht festgeschrieben, dass ein Fahrer nur auf die Strecke zurückfahren dürfe, wenn dies sicher ist und er sich dadurch keinen dauerhaften Vorteil verschafft.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.