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Bahn hält Gehaltsforderungen der Lokführergewerkschaft für realitätsfern

·Lesedauer: 1 Min.
ICE in Berlin

Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergewerkschaft (GDL) hat DB-Personalvorstand Martin Seiler die Forderungen der Gewerkschaft scharf zurückgewiesen. "Ihre horrenden Forderungen sind angesichts der größten wirtschaftlichen Krise des Unternehmens völlig realitätsfern", sagte Seiler der "Bild am Sonntag". Die Gewerkschaft dürfe die Corona-Schäden nicht länger leugnen.

Die GDL verlangt 4,8 Prozent mehr Lohn und eine Corona-Prämie von 1300 Euro für fast alle Beschäftigten. Nach Informationen der Zeitung legte die Gewerkschaft neben den gewünschten Lohnerhöhungen ein Paket mit insgesamt 58 Forderungen vor. Darunter sind demnach eine Pkw-Pauschale für den Weg von und zur Arbeit von bis zu 38 Cent pro Kilometer, die Bewachung jedes Zugbegleiters durch einen Sicherheitsmann, fünf Tage zusätzlicher Urlaub wegen Corona sowie Ortszulagen.

Das Forderungspaket würde laut Bahn-Vorstand die Personalkosten um 46 Prozent erhöhen. Der neue Eisenbahn-Flächentarifvertrag soll nach Vorstellung der GDL neben dem Zugpersonal auch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Instandhaltung und des Netzbetriebs gelten.

Im September hatte sich die Bahn mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) auf ein Corona-Tarifpaket geeinigt, eine Schlichtung mit der GDL scheiterte im November. Die GDL wirft dem Konzern vor, sie verdrängen zu wollen. Die traditionell in erster Linie auf Lokführer ausgerichtete Gewerkschaft reagierte darauf, indem sie verstärkt auch in anderen Bahn-Berufsfeldern um neue Mitglieder wirbt.

hex/cfm