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Bafin-Chef sieht keine Ansteckungsgefahr durch US-Bankturbulenzen

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) ist mit Blick auf die Bankenschieflagen in den USA für den deutschen Finanzmarkt wenig besorgt. "Die Risiken des schnellen Zinsanstiegs insbesondere für gewisse kleinere Banken haben wir seit langem auf dem Radar", sagte Bafin-Präsident Mark Branson der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). "Für den deutschen Finanzmarkt sehen wir aus den Problemen in den USA jedoch keine direkte Ansteckungsgefahr."

Das deutsche Bankensystem habe die Auswirkungen der deutlichen Leitzinserhöhungen bisher gut verdaut, sagte Branson. Grundsätzlich seien höhere Zinsen gut für das Bankgeschäft.

"Die Immobilienmärkte stehen ebenfalls bei uns im Fokus", sagte Branson. "Gerade bei Gewerbeimmobilien haben wir es mit hohen Finanzierungsvolumen zu tun, läuft da etwas schief, kommt das im Bankensystem an." Solche Entwicklungen müsse man so früh wie möglich erkennen und gegensteuern.

Die auf Start-up-Finanzierungen spezialisierte kalifornische Silicon Valley Bank (SVB) war nach einer gescheiterten Notkapitalerhöhung am Freitag geschlossen und unter staatliche Kontrolle gestellt worden - ebenso wie die Signature Bank aus New York. Die Silicon Valley Bank hatte in der Niedrigzinsphase viel Geld etwa in US-Staatsanleihen mit langer Laufzeit investiert, die mit der Zinswende an Wert verloren.

Dies hatte am Montag für Turbulenzen an den Finanzmärkten gesorgt. Angesichts des Einschreitens von Finanzministerium, Notenbank und Einlagensicherungsbehörde haben sich die Finanzmärkte inzwischen beruhigt.