Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    14.529,39
    +39,09 (+0,27%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.977,90
    -6,60 (-0,17%)
     
  • Dow Jones 30

    34.429,88
    +34,88 (+0,10%)
     
  • Gold

    1.797,30
    -3,80 (-0,21%)
     
  • EUR/USD

    1,0545
    +0,0017 (+0,16%)
     
  • BTC-EUR

    16.266,88
    +9,70 (+0,06%)
     
  • CMC Crypto 200

    404,33
    +2,91 (+0,72%)
     
  • Öl (Brent)

    79,98
    -1,24 (-1,53%)
     
  • MDAX

    26.183,85
    +229,15 (+0,88%)
     
  • TecDAX

    3.137,63
    +2,81 (+0,09%)
     
  • SDAX

    12.670,76
    +115,76 (+0,92%)
     
  • Nikkei 225

    27.777,90
    -448,20 (-1,59%)
     
  • FTSE 100

    7.556,23
    -2,26 (-0,03%)
     
  • CAC 40

    6.742,25
    -11,72 (-0,17%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.461,50
    -20,90 (-0,18%)
     

Baerbock: Klimakonferenz soll Signal setzen für fossilen Ausstieg

BERLIN (dpa-AFX) -Die Weltklimakonferenz im ägyptischen Scharm el Scheich soll nach den Worten von Außenministerin Annalena Baerbock "ein klares Signal für den Abschied vom fossilen Zeitalter und eine schnellere Reduktion der Emissionen" setzen. Dafür mache Deutschland sich stark, sagte die Grünen-Politikerin laut Mitteilung vor ihrem Abflug in Berlin am Mittwochmorgen.

Die Konferenz (COP) sei das einzige globale Forum, um gemeinsam Antworten auf die Klimakrise zu vereinbaren, sagte Baerbock. "Es geht um die Freiheit zukünftiger Generationen. Denn sie sind es, die die Folgen unserer Untätigkeit zu spüren bekommen, wenn wir jetzt nicht handeln." Nie zuvor habe eine Weltklimakonferenz unter so schwierigen geopolitischen Vorzeichen gestanden. "Dass dennoch 197 Staaten an den Verhandlungstisch gekommen sind, macht Hoffnung, aber es zeigt auch wie dringlich die Lage schon ist." Für viele Menschen sei die Klimakrise nicht die Zukunft sondern Realität. Deshalb lohne es sich, um jedes Zehntelgrad weniger Erderwärmung zu kämpfen.

Länder, die selbst nichts könnten für den CO2-Ausstoß von Industrienationen wie Deutschland, forderten zurecht eine Absicherung gegen die Schäden und Verluste durch den Klimawandel, betonte Baerbock. Dass es gelungen sei, diese Forderung erstmals auf die Tagesordnung einer Klimakonferenz zu setzen, sei wichtig. "Zu einer substanziellen Vereinbarung liegt noch ein schwieriger Weg vor uns, die Vorstellungen liegen teils noch weit auseinander", erklärte sie aber. "Um gemeinsam mit den am stärksten betroffenen Staaten Antworten zu finden, müssen wir bereit sein, neue Wege zu gehen - und wir erwarten dasselbe von anderen." Das bedeute zum Beispiel, die Minderung und Treibhausgasen und Finanzierungsfragen zusammenzudenken.

Ohne mehr Ehrgeiz bei der Umstellung auf erneuerbare Energien werde das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen "maßlos" verfehlt, warnte Baerbock. Deutschland habe diese Umstellung stark beschleunigt und wolle auf der Konferenz Bündnisse mit anderen Ländern schließen, um die bei der Umstellung auf nachhaltige Energie zu unterstützen.