Deutsche Märkte schließen in 8 Stunden 21 Minuten
  • DAX

    14.933,38
    +165,18 (+1,12%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.119,42
    +54,43 (+1,34%)
     
  • Dow Jones 30

    32.244,58
    +382,60 (+1,20%)
     
  • Gold

    1.975,00
    -7,80 (-0,39%)
     
  • EUR/USD

    1,0734
    +0,0008 (+0,08%)
     
  • Bitcoin EUR

    25.746,90
    -681,62 (-2,58%)
     
  • CMC Crypto 200

    598,67
    -1,00 (-0,17%)
     
  • Öl (Brent)

    66,77
    -0,87 (-1,29%)
     
  • MDAX

    26.592,59
    +145,66 (+0,55%)
     
  • TecDAX

    3.221,35
    -4,84 (-0,15%)
     
  • SDAX

    12.786,51
    +13,12 (+0,10%)
     
  • Nikkei 225

    26.945,67
    -388,12 (-1,42%)
     
  • FTSE 100

    7.403,85
    0,00 (0,00%)
     
  • CAC 40

    7.013,14
    0,00 (0,00%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.675,54
    +45,02 (+0,39%)
     

Baerbock fordert von G20-Treffen in Indien Signal an Russland

BERLIN (dpa-AFX) -Außenministerin Annalena Baerbock hat vor dem Treffen der Außenminister der G20-Runde der führenden Wirtschaftsmächte zu einem klaren Signal gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine aufgerufen. Die Gruppe müsse den großen globalen Herausforderungen ihre ganze Kraft widmen, sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch vor ihrem Flug zu dem Treffen in der indischen Hauptstadt Neu Delhi. "Dazu gehört auch, dass wir dem zynischen Spiel Russlands entgegentreten, das versucht, einen Keil in die Weltgemeinschaft zu treiben."

Es seien "Russlands Raketen auf die unschuldigen Menschen in der Ukraine, die auch die Nahrungs- und Energiesicherheit vieler hundert Millionen Menschen weltweit treffen", kritisierte Baerbock. Dass die große Mehrheit der Staaten in der Generalversammlung der Vereinten Nationen den Krieg Russlands in der vergangenen Woche erneut beim Namen benannt habe, gebe Zuversicht. "Die Weltgemeinschaft steht bei der so elementaren Frage der Verteidigung unserer UN-Charta zusammen", sagte Baerbock.

In der UN-Vollversammlung hatten 141 der 193 Mitgliedstaaten für eine Resolution zum ersten Jahrestag des russischen Einmarsches in der Ukraine gestimmt. Sie enthält die Forderung nach Frieden und dem Rückzug Moskaus. Unter anderem Indien und China hatten sich enthalten, Brasilien, die Türkei und Saudi-Arabien votierten dafür.

Baerbock sagte, die G20-Runde sei geschaffen worden, "um der Welt Hoffnung auf die Lösung unserer drängendsten Probleme zu geben". In Neu Delhi wolle sie Deutschlands Prioritäten einbringen: Die Arbeit an Lösungen für die Schuldenkrise, den weltweiten Kampf gegen Hunger und den Einsatz für eine neue internationale Finanzarchitektur, weil der Klimawandel Naturkatastrophen immer schlimmer und teurer mache.