Deutsche Märkte geschlossen

Baden-Württemberg und Kalifornien haben ein mächtiges Bündnis geschlossen, das die Welt vor Trumps Wahnsinn retten soll

Business Insider Deutschland
Donald Trump

Auf den ersten Blick mag es seltsam klingen — ein Bündnis zwischen dem beschaulichen Baden-Württemberg und dem hippen 40-Millionen-Einwohner-Staat Kalifornien. Beide Regionen verbindet neben einer günstigen Wachstumsprognose jedoch vor allem zwei Dinge: Der Wille zum Klimaschutz und der Wille zum Widerstand gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump.

Im Rahmen einer Messe entschloss sich deshalb Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne), den Dialog mit dem Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, zu suchen. Zunächst soll der US-Politiker zögerlich reagiert haben, wenig später folgte jedoch die Zustimmung zu einer Zusammenarbeit. Bei der Besiegelung des Klimapaktes mit dem Namen Under-2-Coalition hatten sich bereits zehn weitere Kooperationspartner gefunden — heute sind 200 Regionen, quer über den Globus verteilt, mit an Bord. Die Allianz soll dabei helfen, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu beschränken. 

Trump als Mobilisierungs-Faktor

Die meisten der heutigen Partner konnten allerdings erst nach dem Amtsantritt Donald Trumps mobilisiert werden. Immerhin vereint die Under-2-Coalition ein Drittel der globalen Wertschöpfung auf sich. Und umso mehr Partner die Koalition gewinnen kann, umso größer der Druck auf die Unternehmen. Soweit zumindest die Hoffnung.

Erlässt nämlich nur eine Region strengere Vorschriften zur Nachhaltigkeit, wandern die betroffenen Firmen schnell ab. Das soll sich jedoch mit einem breiten Bündnis möglichst vieler Akteure ändern: Künftig macht es wenig Sinn, in einen anderen Staat abzuwandern, da hier die gleichen Regeln gelten.

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