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Börsencrash kurz und schmerzlos? 1 Grund für einen goldenen Aktiensommer

Hund mit Sonnenbrille
Hund mit Sonnenbrille

Alle erwarten einen Börsencrash. Die Stimmung ist so schlecht wie selten zuvor. Sogar ein MSCI-World-ETF ist mittlerweile rund 15 % von seinem Allzeithoch entfernt (Stand: 04.05.2022).

Die Gründe für diese Katastrophenstimmung liegen diesmal klar auf der Hand. Es ist eine toxische Mischung aus Leitzinserhöhung, Lieferengpässen und Krieg. Also handfeste Dinge, die jeder sehen kann.

Doch gerade diese Transparenz lädt dazu ein, sich in realitätsferne Horrorszenarien hineinzusteigern. Womöglich ist die Stimmung derzeit einfach viel zu schlecht. Grund genug, um sich auf einen goldenen Aktiensommer vorzubereiten.

Alle erwarten einen Börsencrash

Ein Börsencrash kommt oft aus dem Nichts. Später behaupten natürlich immer alle, dass sie es schon immer gewusst hätten.

Aber wer hatte 2008 den US-Immobilienmarkt auf dem Schirm? Wer konnte die Risiken strukturierter Finanzprodukte korrekt einschätzen? Der deutsche Wald-und-Wiesen-Aktionär sicher nicht.

Doch dann kommt der Börsencrash und man schwört sich, nächstes Mal vorher schnell zu verkaufen. Dieses nächste Mal könnte jetzt sein. Aber kann es wirklich einen harten Börsencrash geben, wenn alle ihn erwarten?

Kaufe niemals gegen die US-Notenbank an

Aber natürlich! Erst recht, wenn die US-Notenbank es so will.

Das Rezept ist denkbar einfach: Mit steigenden Leitzinsen saugt man nach und nach Geld aus dem Aktienmarkt. Bis man die selbst gesteckten Ziele erreicht hat.

Momentan scheint der US-Notenbank die hohe Inflation und den überhitzten Arbeitsmarkt im Visier zu haben. Und wie heißt es so schön? Kaufe niemals gegen die US-Notenbank an. Du wirst verlieren.

Es brennt an allen Ecken

Gleichzeitig spricht allerdings nichts gegen einen schnellen und einigermaßen schmerzlosen Börsencrash. Schmerzlos vor allem dann, wenn die Kurse nach dem Crash schnell wieder Fahrt aufnehmen.

Dieses Szenario erwarten die Wenigsten. Denn es brennt scheinbar an jeder Ecke.

Wenn man sich so umhört, scheint ein Atomkrieg bereits fest eingeplant zu sein. Bunker-Architekten können sich vor Aufträgen kaum retten.

Hinzu kommt natürlich eine drohende Welthungerkrise. Öl und Mehl sind ja gut sichtbar vergriffen.

Der kommende Börsencrash könnte eine große Chance für Optimisten sein

Risiken gibt es durchaus. Aber ist der ultimative Börsencrash am Ende wirklich so heiß, wie er jetzt gekocht wird?

Der überall prognostizierte Atomkrieg könnte am Ende zu einem lokalen Konflikt zusammenschrumpfen, der über Jahre mehr oder weniger heiß bleibt (was schlimm genug ist!). Das Lieferkettenproblem könnte sich dank der bevorstehenden Erleichterung über die Rücknahme von COVID-Beschränkungen schnell in einen Angebotsüberschuss verwandeln. Damit wäre dann auch die Inflation kein Thema mehr.

Nicht zuletzt erwartet doch wirklich niemand steigende Aktienkurse im Sommer. Denn die Sommersaison am Aktienmarkt ist traditionell schwach.

Aus meiner Sicht ist das eine gute Ausgangslage für einen goldenen Aktiensommer, den kaum jemand erwartet. Außer jenen, die sich schon heute über bessere Zeiten und hohe Renditen freuen.

Der Artikel Börsencrash kurz und schmerzlos? 1 Grund für einen goldenen Aktiensommer ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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