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Autozulieferer Brose: Gewinn trotz Umsatzeinbruchs und Umbaus

·Lesedauer: 1 Min.

COBURG (dpa-AFX) - Der Autozulieferer Brose hat im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 17 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro hinnehmen müssen, aber "ein positives Ergebnis" erwirtschaftet. Auch die Erneuerung und Restrukturierung hätten das Ergebnis belastet, sagte der Chef des fränkischen Familienunternehmens, Ulrich Schrickel, am Dienstag: "Wir müssen erhebliche Vorleistungen aufwenden, um neue Produkte zu entwickeln und zur Serienreife zu bringen."

Brose habe erste Serienaufträge für Sensorik zur Kollisionserkennung auf Radarbasis erhalten. Im wachsenden Bereich Mikromobilität sei ein wichtiger Auftrag gewonnen worden: Neben den Antrieben für E-Bikes liefere Brose ab 2022 Motor, Steuergerät und Leistungselektronik für E-Roller an einen der größten Zweiradhersteller der Welt.

"Elektrifizierung und Vernetzung bieten Brose aussichtsreiche Wachstumschancen. In diesen Feldern wollen wir uns stärker als Systemanbieter positionieren", sagte Schrickel. 2022 wolle Brose beim Umsatz wieder das Niveau von 2019 erreichen. Verträge für ein Gemeinschaftsunternehmen mit VW <DE0007664039> für Sitze und Innenraumkonzepte sollen in Kürze unterzeichnet werden.