Deutsche Märkte geschlossen

Auto-Neuzulassungen brechen im Mai um die Hälfte ein

Autos von Tesla im Hafen von Southampton

Die Zahl der Auto-Neuzulassungen ist im Mai stark zurückgegangen: Sie brach im Vergleich zum Vorjahresmonat um 49,5 Prozent ein, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Donnerstag mitteilte. Angemeldet wurden demnach 168.148 neue Pkw. Das waren aber wieder mehr als im April, als nur 121.000 neue Autos zugelassen worden waren. Die Autohäuser waren wegen der Corona-Pandemie bis zum 20. April geschlossen.

Negativ war die Entwicklung bei allen deutschen Marken, wie das KBA weiter mitteilte. Volkswagen war trotz eines Einbruchs um 51,5 Prozent mit einem Marktanteil von 17,6 Prozent die anteilsstärkste Marke. Als einzige Importmarke gelang Subaru ein Zulassungsplus. Mehr Zulassungen als im Vorjahresmonat gab es auch bei Wohnmobilen.

Rund 51 Prozent der neu zugelassenen Pkw waren Benziner, knapp 32 Prozent Diesel. Neu angemeldet wurden 5578 neue E-Autos, der Marktanteil stieg damit auf 3,3 Prozent.