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Australiens Notenbank strafft Geldpolitik

SYDNEY (dpa-AFX) - Die Notenbank Australiens hat ihren Leitzins erstmals in der Corona-Pandemie angehoben. Wie die Zentralbank am Dienstag in Sydney mitteilte, steigt der Zins um 0,25 Prozentpunkte auf 0,35 Prozent. Die Anhebung fiel stärker aus als von Analysten im Schnitt erwartet. Gerechnet wurde mit einem kleineren Zinsschritt um 0,15 Punkte. Die australische Notenbank ist für eine eher vorsichtige Geldpolitik bekannt.

Begründet wurde die Straffung mit der hohen Inflation. Aus demselben Grund sprach die Zentralbank von der Notwendigkeit weiterer Anhebungen. Der australische Dollar legte nach Bekanntwerden der Entscheidung zum US-Dollar spürbar zu. Der nationale Aktienmarkt und australische Staatsanleihen reagierten mit Kursabschlägen.

Australien folgt mit dem Zinsschritt anderen Zentralbanken, die ihre Geldpolitik ebenfalls straffen oder dies vorhaben. Ein Vorreiter unter den großen Notenbanken ist die Bank of England, von der in dieser Woche eine vierte Zinserhöhung in der Corona-Pandemie erwartet wird. Auch die US-Notenbank Fed dürfte ihren Leitzins in dieser Woche weiter anheben, es wird sogar mit einer großen Anhebung um 0,5 Punkte gerechnet. Von der Europäischen Zentralbank (EZB) werden ebenfalls Zinsanhebungen erwartet, allerdings ist der Zeitpunkt noch unklar.

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