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Ausstellung: Das Architekturerbe der Alliierten

·Lesedauer: 1 Min.

Die Ausstellung „Alliierte in Berlin – das Architekturerbe“ in der Urania knüpft an ein aktuelles Jubiläum an. Vor genau 70 Jahren – am 24. Oktober 1950 – wurde im Rathaus Schöneberg die Freiheitsglocke eingeweiht. In der Schau wird neben vielen Fotos, baulichen Erklärungen, einigen Radiomitschnitten und der Kuriosität einer handlichen KPM-Porzellan-Glocke vor allem auch das dauerhaft Symbolische vorgeführt. Dazu gehört, dass mit einer Übertragung zum Reichstag am 3. Oktober 1990 die Wiedervereinigung eingeläutet wurde. Ein Programmzettel der Einweihung zeigt, dass es vor 70 Jahren in der Stadt noch deutlich militärischer zuging. Um 10.50 Uhr wurde die Ankunft von General Clay am Rathaus erwartet. Dann folgten mehrere Reden, darunter vom Stadtkommandanten Generalmajor Taylor und vom Oberbürgermeister Ernst Reuter. Die Übergabe durch Clay und das Einläuten war für Punkt zwölf Uhr angesetzt.

Das in den 1950er-Jahren gebaute französische Kino „L’Aiglon“ am Kurt-Schumacher-Damm steht heute zum Verkauf.<span class="copyright">Mila Hacke</span>
Das in den 1950er-Jahren gebaute französische Kino „L’Aiglon“ am Kurt-Schumacher-Damm steht heute zum Verkauf.Mila Hacke

Allein das Beispiel der Freiheitsglocke zeigt, dass man einem Alliierten-Thema nicht allein mit großartigen, frischen Architekturfotos beikommen kann, auch das historische Verständnis ist wichtig. Und so wirkt Mila Hackes Fotoausstellung auch im besten Sinne chaotisch, weil vieles miteinander verknüpft wird. Die 1973 in Berlin geborene Fotografin hatte ursprünglich Architektur in Berlin, Liverpool und London studiert. Seit 15 Jahren befasst sie sich in verschiedenen Ausstellungen mit dem Architekturerbe der Alliierten.

Ihre Fotos werfen zuerst den Blick auf die Gebäude und Ensembles, aber die...

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