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Ausländische Investoren meiden chinesische Aktien und Anleihen, weil Pekings Wirtschaft taumelt

Laut einer aktuellen Umfrage der Bank of America ist die "Vermeidung von China" in diesem Jahr zu einer der wichtigsten Prioritäten der Anleger geworden. - Copyright: Liu Liqun/Getty Images
Laut einer aktuellen Umfrage der Bank of America ist die "Vermeidung von China" in diesem Jahr zu einer der wichtigsten Prioritäten der Anleger geworden. - Copyright: Liu Liqun/Getty Images

Internationale Investoren haben begonnen, chinesische Aktien und Anleihen zu meiden. Grund dafür ist, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nach drei Jahren der Null-Covid-Lockdowns stockt.

Nach Angaben von "Bloomberg" zogen ausländische Händler zwischen Dezember 2021 und Juni 2023 Aktien und Anleihen im Wert von 188 Milliarden US-Dollar (etwa 176 Milliarden Euro) aus dem Land ab. Das entspricht einem Rückgang von 17 Prozent.

Die Investoren-Flucht aus China erfolgt vor dem Hintergrund, dass Peking mit einer Reihe wirtschaftlicher Probleme konfrontiert ist. Dazu gehören ein schwächer als erwartetes Wachstum und ein fallender Renminbi Yuan. Außerdem ist auch der Immobilienmarkt in den letzten zwei Jahren von einer Krise in die nächste gerutscht.

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Internationale Investitionen sind wahrscheinlich auch aufgrund der harten Politik von Präsident Xi Jinping zurückgegangen. Dessen dritte Amtszeit bescherte Verbote für US-Halbleiterunternehmen wie Micron und ein regulatorisches Durchgreifen, das den Marktwert lokaler Big-Tech-Unternehmen um schätzungsweise 1,1 Billionen Dollar (etwa eine Billion Euro) schmälerte.

Laut einer aktuellen Umfrage der Bank of America ist die "Vermeidung von China" in diesem Jahr zu einer der wichtigsten Prioritäten der Anleger geworden.

Nur 15 Prozent der von der Bank befragten Top-Fondsmanager erwarten, dass Peking ein "Bazooka"-Konjunkturpaket auf den Weg bringt, das die Wirtschaft wieder ankurbeln und Aktien und Anleihen den dringend benötigten Auftrieb geben würde. Das schrieb ein Team von Strategen unter der Leitung von Michael Hartnett in einer Research-Note letzte Woche.

Chinas wichtigster Börsenindex, der CSI 300, hat unter dem Exodus gelitten und ist seit Anfang 2022 um 23 Prozent eingebrochen. Die US-Benchmark, der S&P 500, hat im gleichen Zeitraum nur fünf Prozent verloren.

Inzwischen haben sich auch festverzinsliche Anleger massenhaft von chinesischen Staatsanleihen getrennt. Laut "Bloomberg" wurden in diesem Jahr bisher rund 26 Milliarden US-Dollar (etwa 24 Milliarden Euro) aus dieser Anlageklasse abgezogen.

Lest den Originalartikel auf Business Insider