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Ausblick: Schwächere Eröffnung erwartet

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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes tendierten am letzten Handelstag der Woche etwas schwächer. Im Blick der Investoren stand dabei eine Reihe von gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) verlor zuletzt 0,22 Prozent auf 7.517,80 Punkte. Der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) kletterte um 0,08 Prozent nach oben auf 11.896,73 Punkte. Für den SDAX (Xetra: ^SDAXI - Nachrichten) (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) ging es derweil um 0,32 Prozent nach unten auf 5.141,71 Zähler, während der TecDAX (EUREX: FTDX.EX - Nachrichten) (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um 0,53 Prozent auf 835,79 Punkte abgab.

Asiatische und US-Börsen:

Die US-Leitindizes schlossen die Handelswoche nach einigen Konjunkturdaten mit uneinheitlichen Tendenzen ab. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) ging mit einem Zugewinn von 0,62 Prozent auf 13.155,13 Zähler aus dem Handel. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) verbuchte einen Abschlag von 0,38 Prozent auf 2.978,04 Stellen und der S&P 500 (SNP: ^GSPC - Nachrichten) (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) schloss 0,29 Prozent fester bei 1.418,07 Punkten. Die Futures notieren derzeit mehrheitlich im Plus. So tendiert der Dow Jones Future bei 13.151 ,00 Punkten (+8,00 Punkte), der NASDAQ Future bei 2.635,25 Punkten (-0,75 Punkte) und der S&P Future bei 1.417,00 Zählern (+1,00 Punkte).

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich angesichts der uneinheitlichen Vorgaben der US-Börsen überwiegend stärker. Nach der negativen Entwicklung am letzten Handelstag schloss der Nikkei (Osaka: ^N225 - Nachrichten) -Index heute in Tokio mit einem Plus von 0,07 Prozent bei 9.533,75 Punkten.

In China zeigen die Aktienmärkte ebenfalls grüne Vorzeichen. So steht der Hang Seng (HKSE: ^HSI - Nachrichten) derzeit mit 0,22 Prozent im Plus bei 22.240,04 Punkten, während der Shanghai Composite um 1,07 Prozent zulegt auf 2.083,77 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future steigt bisher um 0,01 Prozent auf 145,74 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursverlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 7.500 Punkten. Der DAX-Future (Other OTC: FRNWF.PK - Nachrichten) notiert derzeit bei 7.520,25 Zählern (+0,2 Prozent).

In Deutschland stehen heute der Außenhandel, der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe und das Handwerk an, während in Frankreich die Industrieproduktion und der OECD Frühindikator publiziert wird. In Japan werden das BIP und das Verbrauchervertrauen veröffentlicht. Aus den USA werden heute keine wichtigen Konjunkturdaten gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei Scholastic (NasdaqGS: SCHL - Nachrichten) und Winnebago Industries (NYSE: WGO - Nachrichten) an.

Der deutsche Markt am Freitag:

Die konjunkturellen Perspektiven in Deutschland haben sich eingetrübt. Dies geht aus der neuen Prognose der Deutschen Bundesbank hervor. Demnach reduzieren die Unternehmen ihre Investitionen und stellen weniger neues Personal ein. Allerdings rechnet die Deutsche Bundesbank in ihrer neuen Prognose nicht mit einer länger anhaltenden wirtschaftlichen Schwächephase, sondern sie sieht vielmehr die baldige Rückkehr auf einen Wachstumskurs. Dabei erwartet die Bundesbank im Rahmen ihrer halbjährlichen Prognose nach einer Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) im laufenden Jahr um 0,7 Prozent (kalenderbereinigt 0,9 Prozent) für das kommende Jahr einen Anstieg um lediglich 0,4 Prozent (kalenderbereinigt 0,5 Prozent). Im Jahr 2014 ist eine Steigerung des realen BIP um 1,9 Prozent möglich, wenn sich die Banken- und Staatsschuldenkrise im Euro-Raum nicht weiter verschärft und sich die Verunsicherung der Investoren und Verbraucher allmählich legt.

Der Anstieg der Arbeitskosten in Deutschland hat sich im dritten Quartal nach Angaben des Statistischen Bundesamtes beschleunigt. Die Arbeitskosten je geleistete Stunde im Produzierenden Gewerbe und im gesamten Dienstleistungsbereich stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal kalenderbereinigt um 3,3 Prozent, nach Zuwächsen von 2,7 Prozent im zweiten Quartal und 2,7 Prozent im dritten Quartal 2011. Im Einzelnen sind die Bruttolöhne und -gehälter im Vorjahresvergleich kalenderbereinigt um 3,4 Prozent und die Lohnnebenkosten um 3,0 Prozent angezogen. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Arbeitskosten saison- und kalenderbereinigt um 0,7 Prozent. Im zweiten Quartal 2012 waren die Kosten um 1,5 Prozent gestiegen und im dritten Quartal 2011 um 0,2 Prozent gesunken. Dabei zogen im Berichtsquartal die Kosten der Arbeitgeber für Bruttolöhne und -gehälter um 0,4 Prozent und die Lohnnebenkosten um 1,8 Prozent an. Die deutschen Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen sind derweil im Jahr 2011 zweistellig gestiegen. So haben sich die Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen im Jahr 2011 zusammen genommen um 10,9 Prozent erhöht. Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland ist ferner im September gesunken. So belief sich die Gesamtzahl auf 11.112 Insolvenzen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat schrumpfte die Gesamtzahl der gestellten Insolvenzanträge damit um 17,9 Prozent. Hierbei entfielen 2.057 auf Unternehmen (-17,0 Prozent) und 9.055 auf andere Schuldner (-18,1 Prozent). Die Verbraucher verbuchten ein Minus von 19,2 Prozent auf 7.200 Insolvenzanträge.

Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe hat im Oktober nachgegeben. Dies gab das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) auf Basis vorläufiger Berechnungen bekannt. Demnach fiel die Erzeugung im Vergleich zum Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt um 2,6 Prozent, während sie im Monat zuvor nach revidierten Angaben um 1,3 Prozent gesunken war. Hierbei schrumpfte die Industrieproduktion um 2,4 Prozent.

Unter Druck standen am Freitag im DAX (Xetra: ^GDAXI - Nachrichten) die Anteilsscheine der Deutschen Telekom (Xetra: 555750 - Nachrichten) (ISIN DE0005557508/ WKN 555750), die 1,9 Prozent an Wert verloren. Das Unternehmen hat am Vortag eine Dividendensenkung ab 2013 bekannt gegeben. So soll die Dividende für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 auf jeweils 0,50 Euro je Aktie reduziert werden. Zusätzlich haben T-Mobile USA und der US-Technologiekonzern Apple (ISIN US0378331005/ WKN 865985) vereinbart, im Jahr 2013 gemeinsame Produkte auf den Markt zu bringen. Unterdessen kommt die Trennung von drei Vorstandsmitgliedern den Industriekonzern ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) einem Medienbericht zufolge teuer zu stehen. Technikvorstand Olaf Berlien, Compliance-Vorstand Jürgen Claassen und Stahlchef Edwin Eichler werden nach Berechnungen der Presse zusammen zwischen 11 und 12 Mio. Euro kassieren. ThyssenKrupp (Xetra: 750000 - Nachrichten) wollte sich dem Bericht zufolge dazu nicht äußern. Der Titel verbilligte sich um 1,3 Prozent.

Wichtige Meldungen:

Der Technologiekonzern Siemens AG (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) erwartet für seine bisherige Leuchtmittel-Tochter Osram einen Verlust. Dies berichtet das "Handelsblatt" am Freitag in seiner Online-Ausgabe.

Der amerikanische Automobilhersteller General Motors Co. (ISIN US37045V1008/ WKN A1C9CM) könnte das Bochumer Werk seiner Tochter Opel schließen. Dies berichtet das "Handelsblatt" am Freitag in seiner Online-Ausgabe. (10.12.2012/ac/n/m)

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