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Aufwärmen: Bei diesen Lebensmitteln ist Vorsicht geboten

Antonie Hänel
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Einige Lebensmittel brauchen besondere Zuwendung wenn es um die Aufbewahrung nach dem Kochen geht – ansonsten kann es beim späteren Aufwärmen gefährlich werden.

Gekochter Spinat: Entweder verzehren oder schnell in den Kühlschrank (Bild: Getty)
Gekochter Spinat: Entweder verzehren oder schnell in den Kühlschrank (Bild: Getty)

Wenn es darum geht, Spinat aufzuwärmen, klingelt bei den meisten eine kleine Alarmglocke: Das war doch irgendwie gefährlich? Diese Regel stammt allerdings noch aus Zeiten, in denen es keine Kühlschränke gab.

Achtung: Wärmen Sie diese Dinge auf keinen Fall in der Mikrowelle auf

Heute kann man Spinatgerichte bedenkenlos aufwärmen - wenn man vorher einige Sachen beachtet hat. Und das gilt auch für andere Lebensmittel. Meistens lautet die Lösung: Schnell ins Kühle.

Spinat

Diese Regel kennen die meisten: Bei Spinat ist in Sachen Vorkochen Vorsicht geboten. Das Problem ist das Nitrat, das von Bakterien in das giftige Nitrit gewandelt wird und vom Körper in Nitrosamine. Deshalb lange Warmhaltezeiten vermeiden, den Spinat nach dem Kochen schnell abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen, dort können sich schädliche Bakterien nicht ausbreiten.

Pilze

Auch bei Pilzen ist die Annahme weit verbreitet, sie dürften nicht noch einmal aufgewärmt werden. Auch diese stammt noch aus Zeiten, als Kühlschränke kein Standard waren. Fakt ist: Die beim Abbau der Eiweiße entstehenden Stoffe können gesundheitsschädlich sein. Aber durch Kälte kann dies verhindert werden. Also so schnell wie möglich in den Kühlschrank!

Damit das Abkühlen der gekochten Speise schneller gelingt, kann man das Gericht in einer Tupperdose in ein kaltes Wasserbad stellen. Hauptsache, die gekochten Pilze bleiben nicht lange bei Zimmertemperatur gelagert. Beim späteren Aufwärmen sollte die Speise einige Minuten mit mindestens 70 Grad Celsius durchgegart werden.

Reis

Weniger bekannt ist das Aufwärmproblem von Reis: Auch dieser sollte nach dem Abkühlen sofort in den Kühlschrank, wenn man vorhat, ihn später noch einmal zu erwärmen. In Reis befinden sich oft Sporen des gesundheitsschädlichen Bacillus Cereus.

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Die meisten der Bakterien werden durch das Kochen abgetötet, allerdings nicht immer alle. Diese Bakterien vermehren sich bei Zimmertemperatur munter weiter und werden von einem vorsichtigen Aufwärmen nicht abgetötet. Das kann mit Magenproblemen enden.

Geflügel

Weiße Fleischsorten können mit Salmonellen belastet sein. Soll das Hühnchen also noch mal warm gemacht werden, dann richtig: Einige Minuten bei mindestens 70 Grad. Und das Ganze nicht in der Mikrowelle. Potenzielle Krankheitserreger wie Listerien und Salmonellen können in Geflügel, das in der Mikrowelle gegart wurde, überleben. 

Rote Beete, Steckrüben und Sellerie

Hier besteht dasselbe Problem wie mit Spinat: Nitrate, die beim Aufwärmen in gefährliche Nitrite verwandelt werden können. Wer plant, ein Gericht mit diesen Lebensmitteln aufzuwärmen, sollte sie vorher entfernen.

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