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Auftragseingang in der Industrie fällt im April um ein Viertel

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Produktion bei Volkswagen in Zwickau im April
Produktion bei Volkswagen in Zwickau im April

Deutschlands Industrie hat im Shutdown-Monat April nochmals weniger Aufträge bekommen als im März: Die Neuaufträge im Verarbeitenden Gewerbe gingen preis-, saison- und kalenderbereinigt um 25,8 Prozent zum März zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag aufgrund vorläufiger Berechnungen mitteilte. Dies war demnach der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im Januar 1991. Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2019 gab es einen kalenderbereinigten Rückgang um 36,6 Prozent.

Die Aufträge aus dem Inland gingen demnach im April im Vergleich zum Vormonat um 22,3 Prozent zurück, die aus dem Ausland um 28,1 Prozent. In den meisten wichtigsten Absatzländern für Güter made in Germany galten die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie während des gesamten Monats, wie das Bundeswirtschaftsministerium erläuterte. "Angesichts der allmählichen Lockerungen dürfte der Tiefpunkt der Industrierezession damit aber auch durchschritten sein."