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Nach Auftaktpleite: Bitter pestet gegen Spanien

·Lesedauer: 2 Min.
Nach Auftaktpleite: Bitter pestet gegen Spanien
Nach Auftaktpleite: Bitter pestet gegen Spanien

Nur wenige Minuten nach der Olympia-Auftaktpleite der deutschen Handballer im Krimi gegen Spanien redete sich Johannes Bitter in Rage und pestete gegen den Gegner.

„In den letzten zwei Minuten sind Sachen passiert, die man im Handball nicht sehen möchte“, sagte der Torhüter-Oldie nach dem 27:28 gegen den Europameister im ZDF und erklärte auf Nachfrage: „Der Gegenspieler macht mit Absicht den Ball nass, damit wir einen Nachteil haben und womöglich einen technischen Fehler machen.“

„Vielleicht macht man das so auf diesem Niveau“, sagte Bitter weiter und fügte süffisant hinzu: „Vielleicht bin ich nicht auf dem Niveau, dass ich so etwas machen muss.“

„Tut weh“: Auch scharfe Kritik an Schiedsrichtern

Zwei als Stürmerfouls geahndete Aktionen des DHB-Teams in der Schlussphase sorgten bei Bitter für zusätzlichen Ärger: „Wir haben eine tolle Leistung gezeigt gegen eine der Top-Mannschaften hier. Vieles war super. Es tut weh, nichts mitgenommen zu haben.“

Dass Bitter mit seinem 165. Länderspieleinsatz im Alter von 38 Jahren und 325 Tagen zum ältesten Handballer aufstieg, der jemals für Deutschland bei Olympischen Spielen aufgelaufen ist, war für ihn da schon längst nebensächlich. Überraschend hatte Bitter von Bundestrainer Alfred Gislason den Vorzug vor Andreas Wolff erhalten. In der ersten Halbzeit zeigte Bitter dann auch starke Paraden, zu Beginn der zweiten Halbzeit schwächelte er aber etwas und wurde gegen Wolff ausgetauscht.

Ähnlich wie Bitter betrieben auch dessen Teamkollegen Schiri-Schelte. „Ich bemühe mich gerade, Worte zu finden, weil ich echt sauer bin“, sagte Regisseur Philipp Weber. Kreisläufer Hendrik Pekeler monierte: „Ich glaube, Steffen Weinhold hat den Spanier gar nicht berührt.“

Christian Schwarzer hatte schon vor dem Spiel vor den Spaniern gewarnt. „Das wird alles andere als ein Spaziergang“, hatte der Silbermedaillengewinner von 2004 im SPORT1-Interview gesagt: „Die Spanier sind die älteste und erfahrenste Mannschaft im Turnier.“ Das bekam das DHB-Team auf unliebsame Weise zu spüren. (Christian Schwarzer im SPORT1-Interview)

Gegen Argentinien unter Druck

Im nächsten Spiel am Montag steht die Mannschaft gegen Argentinien nun bereits mächtig unter Druck. Gislason warnte ausdrücklich vor dem nächsten Gegner: „Die Argentinier haben auch den Franzosen Probleme bereitet. Sie spielen schnell und sehr aggressiv. Natürlich müssen wir gewinnen, aber einfach ist es nicht.“

Aber schon Pflicht! Die weiteren Gegner sind Rekordweltmeister Frankreich, der EM-Dritte Norwegen und Brasilien. Die ersten vier Mannschaften der Sechsergruppe ziehen ins Viertelfinale ein.

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