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Aufsichtsbehörde genehmigt ersten Schweizer Kryptofonds

·Lesedauer: 1 Min.
Bitcoin-Münze (AFP/Yuri CORTEZ)

Die schweizerische Finanzmarktaufsicht Finma hat den ersten Kryptofonds schweizerischen Rechts genehmigt. Der Fonds der Vermögensverwaltung Crypto Finance investiere vorwiegend in Kryptoassets, "also in Werte, die auf der Blockchain oder Distributed-Ledger-Technologie basieren", erklärte die Finma am Mittwoch. Der sogenannte Crypto Market Index Fund sei ein Fonds für "alternative Anlagen" mit einem "besonderen Risiko". Der Vertrieb des Fonds sei deshalb auf qualifizierte Anleger beschränkt.

Die Finma kündigte an, geltende finanzmarktrechtliche Bestimmungen "konsequent technologieneutral" anzuwenden. Es müsse sichergestellt werden, dass neue Technologien nicht zur Umgehung bestehender Regeln genutzt würden.

"Da mit Kryptoassets besondere Risiken einhergehen, knüpfte die Finma im vorliegenden Fall die Genehmigung des Fonds auch an besondere Anforderungen", erklärte die Aufsichtsbehörde weiter. Der Fonds darf demnach nur in "etablierte Kryptoassets mit genügend großem Handelsvolumen" investieren. Es gelten außerdem besondere Anforderungen mit Blick auf das Risikomanagement und das Reporting.

Die Investitionen müssen außerdem über "etablierte Gegenparteien und Plattformen erfolgen", die ihren Sitz in einem Mitgliedstaat der Financial Action Task Force (FATF) haben. Die FATF ist eine internationale Organisation zur Bekämpfung von Geldwäsche. Ihr gehören 37 Staaten an, sowie die Europäische Kommission und der Golf-Kooperationsrat.

"Crypto Finance freut sich, den ersten Schweizer Crypto-Fonds aufzulegen", erklärte die Geschäftsführerin im Bereich Asset Management bei Crypto Finance, Bernadette Leuzinger. "Der Anlagefonds ermöglicht den Kunden innovativer Vermögensverwalter, an dieser aufstrebenden Anlageklasse teilzuhaben und ihr Portfolio in einer sicheren und regulierten Weise weiter zu diversifizieren."

fho/hcy

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