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Aufgepasst! 3 etwas andere Ziele, die du mit ETFs auf den MSCI World und S&P 500 erreichen kannst!

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.

Ein ETF auf den MSCI World oder aber einer auf den S&P 500 können für passive Investoren eine wirklich clevere Wahl sein. Beide Indizes gelten als ziemlich gut und marktbreit diversifiziert. Natürlich besitzen auch sie ihre Schwächen. Historisch gesehen haben sie es allerdings auf Renditen zwischen 7 % und 9 % pro Jahr gebracht.

Das heißt, wer als ETF-Investor auf diese zwei Indizes setzt, der begeht gewiss nicht den Fehler, von einem marktbreiten Querschnitt abzuweichen. Ein marktbreiter Ansatz ist grundsätzlich ein Ziel, das viele Investoren verfolgen.

Allerdings kannst du mit einem oder zwei ETFs auf den MSCI World oder den S&P 500 auch andere Ziele erreichen. Welche das sind? Nun, riskieren wir im Folgenden doch einmal einen Blick auf drei Varianten, über die selbst Stock-Picker nachdenken könnten.

1) ETFs: Marktbreite Diversifikation bei Konzentration

Wer so beispielsweise priorisiert in einzelne Aktien investiert und dabei konzentriert vorgeht, der besitzt ein größeres Risiko: nämlich die Konzentration. Die Chancen sind eher weniger gestreut. Das heißt, wenn es mit einer einzelnen Aktie mal massiv bergab geht, wirkt sich das stärker auf das Portfolio aus. Allerdings kann auch das Renditepotenzial mit einem konzentrierten Ansatz erhöht werden.

Wie auch immer: Wer etwas mehr Diversifikation und dabei eine möglichst breite Streuung haben möchte, der kann seine Portfolios mit einem marktbreiten ETF erweitern, beispielsweise auf den S&P 500 oder den MSCI World. Mit diesen Investitionen und bei diesem Ansatz ist zumindest kaum ein Klumpenrisiko gegeben. Höchstens das einer marktbreiten Korrektur, die natürlich auch ETFs trifft.

Mithilfe solcher ETFs kann man daher trotzdem konzentriert bleiben. Aber trotzdem bei einer Position auf maximale Diversifikation setzen. Das könnte zumindest etwas Ruhe und Stabilität in ein langfristig orientiertes Portfolio bringen. Wobei die Stabilität im Gegenzug natürlich auch Gesamtrendite kosten könnte.

2) Passives Einkommen

Glaub es oder nicht: Aber mit einem ETF auf den MSCI World oder den S&P 500 kann man sogar passives Einkommen generieren. Grundsätzlich bieten Indexfonds auf beide Varianten in einer ausschüttenden Variante sogar Dividendenrenditen zwischen 1 % und 2 %. Auch das ist natürlich eine Quelle von passiven Einkünften. Allerdings muss es das damit nicht gewesen sein.

Nein, als Investor kann man nämlich aufgrund der marktbreiten Diversifikation und der soliden Rendite über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg auch über das Entsparen passive Einkünfte generieren. Wer lange angespart hat und auf einem hohen Berg an Anteilen sitzt, der dürfte kein Problem haben, jährlich zwischen 4 % und 4,5 % seiner Anteile zu entnehmen und diese seinem Ruhestands- oder Renteneinkommen (beispielsweise) hinzuzufügen.

Mithilfe solcher Entnahmeraten könnte man sogar Stabilität und über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg ein passives Einkommen generieren. Wenn die breiten Märkte langfristig weiter dazu neigen, im Schnitt zwischen 7 % und 9 % pro Jahr zu steigen, so könnte das sogar kaum an die Substanz gehen. Wobei man als Ruheständler natürlich darauf achten sollte, in volatilen Crashjahren nicht zu viel zu entnehmen.

3) ETFs als Sparobjekte

Zu guter Letzt erfüllen ETFs auch den Vorteil, dass sie für deine regelmäßigen Sparraten ein Vehikel sein können. Insbesondere viele marktbreite Indexfonds besitzen dabei die Möglichkeit, dass sie über kostengünstige bis teilweise sogar kostenlose Sparpläne bespart werden können. Ein wichtiger Vorteil, über den man ebenfalls nachdenken kann.

Bei einigen ETF-Produkten kann man sogar seine vermögenswirksamen Leistungen parken, die man als Arbeitgeber erhält. Das zeigt, dass sich die Passivfonds sehr stark deinen individuellen Bedürfnissen anpassen können.

Mit dem Automatismus der Sparpläne kann dir das Sparen sogar erleichtert werden. Über viele Jahre und Jahrzehnte wirst du außerdem eine attraktive Rendite generieren können. Für einen einfachen, passiven Ansatz ist das definitiv nicht verkehrt.

Nutze die Möglichkeiten!

ETFs können daher vieles sein: dein Sparvehikel, deine Quelle für passives Einkommen oder eine Möglichkeit, dein Portfolio zu diversifizieren. Es liegt an dir, deine Optionen richtig auszuspielen. Sowie die ETFs deinen finanziellen Bedürfnissen anzupassen.

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