Deutsche Märkte öffnen in 5 Stunden 40 Minuten
  • Nikkei 225

    23.647,53
    +80,49 (+0,34%)
     
  • Dow Jones 30

    28.308,79
    +113,37 (+0,40%)
     
  • BTC-EUR

    10.143,47
    +796,08 (+8,52%)
     
  • CMC Crypto 200

    241,15
    +2,23 (+0,94%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.516,49
    +37,61 (+0,33%)
     
  • S&P 500

    3.443,12
    +16,20 (+0,47%)
     

Außenminister Maas reist zu Treffen des Weimarer Dreiecks nach Paris

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS (dpa-AFX) - Nach mehrjähriger Pause treffen sich die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens wieder zu ihrem außenpolitischen Gesprächsforum Weimarer Dreieck. Außenminister Heiko Maas (SPD) kommt an diesem Donnerstag (10.15 Uhr) mit seinem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian und dem polnischen Außenminister Zbigniew Rau in Paris zusammen. Ziel des Formats ist der Austausch über aktuelle politische Themen - es sollen konkrete Impulse für die Außen- und Europapolitik gegeben werden.

Nach Angaben des französischen Außenministeriums wollen die Minister unter anderem über die europäische Koordinierung im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, die Krise in Belarus, den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan, die Spannungen im östlichen Mittelmeerraum und die Lage in Libyen sprechen.

Das letzte Außenministertreffen fand 2016 zum 25. Jubiläum auf Schloss Ettersburg statt, auf Ebene der Europa-Staatssekretäre gab es Anfang des Jahres ein Treffen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte sich bei einem Besuch in Polen im Februar dafür ausgesprochen, das Gesprächsformat auch auf Spitzenebene wiederzubeleben. Ein Gipfeltreffen auf der Ebene der Staats- und Regierungschef gab es zuletzt 2011.

Das Weimarer Dreieck war 1991 bei einem Treffen der damaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski im thüringischen Weimar gegründet worden. Es diente zunächst vor allem der Heranführung Polens und anderer osteuropäischer Staaten an die Europäische Union und an die Nato. Zuletzt hatte das Format an Bedeutung verloren.