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Assistentin verrät: Diese Fragen stellte Amazon-Chef Jeff Bezos im Vorstellungsgespräch

·Freie Autorin
·Lesedauer: 3 Min.

Bei einem begehrten Arbeitgeber wie Amazon können einem im Vorstellungsgespräch einige außergewöhnliche Fragen begegnen, doch welche stellt wohl der Chef des Unternehmens, Jeff Bezos, selbst? Eine Assistentin des Amazon-Chefs verriet nun die einzigen beiden Fragen, die er an sie hatte.

Jeff Bezos umgibt sich gern mit der richtigen Sorte von Mitarbeiter, wie seine Assistentin verrät - und stellt hierfür sorgfältig ausgewählte Fragen (Bild: David Ryder/Getty Images)
Jeff Bezos umgibt sich gern mit der richtigen Sorte von Mitarbeiter, wie seine Assistentin verrät - und stellt hierfür sorgfältig ausgewählte Fragen (Bild: David Ryder/Getty Images)

In einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin CNBC verriet Ann Hiatt, wie es ihr gelungen war, von Jeff Bezos "vom Fleck weg" angestellt zu werden, obwohl es ihr zur damaligen in der Branche an Erfahrung mangelte. Sie hatte sich als Junior-Assistentin des Amazon-Chefs beworben, und nach mehreren Vorstellungsrunden mit den Senior-Assistenten sei sie schließlich Bezos selbst gegenüber gestanden.

Jeff Bezos' erste Frage im Vorstellungsgespräch: eine Denksportaufgabe

Dieser hatte nur zwei Fragen an sie, wie Hiatt schreibt, und versprach sogleich, dass die erste eine "spaßige" Denksportaufgabe sein würde. "Ich rechne es aus", zitiert Hiatt Bezos. "Ich will, dass Sie die Zahl aller Fensterscheiben in Seattle schätzen." 

Hiatt vermutete, dass Bezos überprüfen wollte, wie ihr Gedankengang funktioniert und wie sie eine solche Fragestellung in einzelne Schritte herunterbrechen würde. Also ging sie von der Zahl der Einwohner von Seattle aus, von denen jeder ein Zuhause, ein Transportmittel und einen Arbeitsplatz oder eine Schule benötigen würde. 

Anhand dieses Szenarios hätten sie und Bezos geschätzt zehn Minuten gerechnet, während der Amazon-Chef Zahlen auf eine Tafel schrieb. Am Ende habe er ihre endgültige Schätzung eingekreist und lediglich gesagt: "Das sieht in etwa richtig aus." 

Jeff Bezos' zweite Frage: Karriereziele 

Auch die zweite Frage, die Jeff Bezos ihr stellte, hatte nicht direkt mit ihren Qualifikationen oder Vorkenntnissen zu tun: "Welche Ziele haben Sie für ihre Karriere?" 

Hiatt habe geantwortet, dass Amazon ein Unternehmen voller ehrgeiziger und leidenschaftlicher Menschen sei, von denen sie lernen wollte, um eben jene Tugenden weiterzuentwickeln. "Ich erklärte, dass ich keine Ahnung von der Arbeit als Assistent hatte, aber wusste, wie wichtig es ist, sich ständig aus seiner Komfortzone herauszubewegen. Ich wollte mich in einen stetigen Prozess der Erfahrung und der Weiterentwicklung begeben." 

Dies schien Bezos zu genügen: Er habe Hiatt auf der Stelle angestellt und ihr den Schreibtisch gegeben, der seinem am nächsten war. 

Warum Jeff Bezos nur diese beiden Fragen stellte

Heute, da sie Bezos viel besser kenne, wisse sie, warum er ihr nur diese Fragen gestellt hat, wie Hiatt schreibt. "Er hat mein Potential ermessen, indem er Fragen stellte, die ergründen würden, ob ich die Standfestigkeit, den Mut und die Motivation haben würde, mit seinem Tempo mitzuhalten und immer wieder mit ihm auf das nächste Level zu springen." 

Bezos sei nicht auf der Suche mit Fachwissen gewesen, sondern mit genug Ehrgeiz und Kreativität, dass sie den Mangel an bestimmtem Fertigkeiten damit wettmachen. "Er umgab sich immer mit Menschen, die er eher bremsen und nicht antreiben musste", erklärt Hiatt. "In einem solchen Umfeld musste Bezos seine Energie als Führungskraft nur dafür aufwenden, um unsere Energie zu kanalisieren und musste sie nicht erst aus uns herauskitzeln." 

Video: Private Raumstation: So will Jeff Bezos das All kommerzialisieren

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