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Artnight schließt neue Finanzierungsrunde ab – und kehrt zurück zu seinem Kerngeschäft

·Lesedauer: 2 Min.
Artnight-Gründerin Aimie Carstensen (33) ist sich sicher: „Die Leute haben wieder Bock auf Offline“
Artnight-Gründerin Aimie Carstensen (33) ist sich sicher: „Die Leute haben wieder Bock auf Offline“

Das Berliner Startup Artnight hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. Neu dabei sind STS Ventures, der Fonds des Kölner Seriengründers Stephan Schubert, IBB Ventures der Berliner Investitionsbank und der Momox-Gründer Christian Wegner mit seiner Beteiligungsfirma F4. Die Wagniskapitalgeber Acton Capital und Monkfish, das Investmentvehikel der Trivago-Gründer, beteiligen sich erneut. Darüber hinaus sind kaum weitere Informationen über die Runde bekannt. Eine Investmentsumme veröffentlicht das Startup auf Gründerszene-Nachfrage nicht, genauso wenig wie andere Geschäftszahlen.

„Mit angezogener Handbremse gefahren“

Die 2016 gegründete Firma vermittelt auf ihrer Plattform Workshops für Kreative. Angefangen hat das Unternehmen mit Malkursen, danach kamen weitere Formate hinzu. Vor der Pandemie verzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Umsatz im siebenstelligen Bereich.

Wie viele andere Unternehmen aus der Eventbranche hatte Artnight in der Corona-Pandemie mit einem Umsatzrückgang zu kämpfen. Zwischenzeitlich verlor die Firma 70 Prozent des geplanten Umsatzes. „Wir sind die letzten zwei Jahre mit angezogener Handbremse gefahren“, so Gründerin Aimie Carstensen zu Gründerszene. Gleich zu Beginn der Pandemie sattelte das Startup eher notgedrungen auf Online-Events um. Etwas, wogegen sie sich zuvor bewusst entschieden hatte. Das Besondere an ihren Formaten sei die Offline-Begegnung, so Carstensen im Mai 2020 im Gründerszene-Podcast „So geht Startup“.

Nun, da die Corona-Regeln aufgehoben werden, will das Startup wieder zu seinem ursprünglichen Geschäftsmodell zurückkehren. Einige wenige Live-Online-Kurse biete ihre Firma zwar weiterhin an. Das Interesse daran sei aber „drastisch“ gesunken, seit die Corona-Beschränkungen gelockert wurden, sagt die Gründerin: „Die Leute haben wieder Bock auf Offline-Events.“ Aktuell verzeichneten die Malkurse mehr als 15.000 Teilnehmer pro Monat.

Und noch eine Veränderung steht an. Den Fokus will die Unternehmerin ab sofort auf das Format Artnight legen. Erst kurz vor der Pandemie war das Unternehmen neben seinen Mal- und Zeichenkursen bei Artnight mit zwei weiteren Eventformaten gestartet: mit Cocktail-Kursen bei Shakenight und Back-Events bei Bakenight. Ob diese Marken weiterhin bestehen bleiben, ließ die Gründerin offen. Carstensen begründet dies auch mit den Corona-Regeln. „Bei der Shakenight und Bakenight hantieren wir mit Lebensmitteln und sind da noch stark eingeschränkt von den Hygieneregeln.“

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