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Arbeitsmarktbarometer erstmals seit Beginn der Corona-Krise wieder im positiven Bereich

·Lesedauer: 1 Min.
Logo der Bundesagentur für Arbeit
Logo der Bundesagentur für Arbeit

Ein halbes Jahr nach dem Shutdown in Deutschland wegen der Corona-Pandemie verbessern sich die Aussichten, die Arbeitslosigkeit wieder abzubauen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit teilte am Montag mit, erstmals seit Beginn der Corona-Krise habe das Arbeitsmarktbarometer im September nicht mehr im negativen Bereich gelegen. Es stieg um 1,7 Punkte auf 100,1 Punkte. Die Skala reicht von 90 Punkten (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

Der Index besteht aus zwei Komponenten. Besonders die Arbeitslosigkeitskomponente konnte laut IAB "deutlich" zulegen. Dies deute auf sinkende Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten hin. 

Die Beschäftigungskomponente stieg ebenfalls, aber schwächer. "Der Arbeitsmarkt hat sich gefangen, derzeit wird weniger entlassen als vor der Krise", erläuterte Enzo Weber vom IAB. Die schnelle Erholung der Wirtschaft nach der Aufhebung vieler Corona-Beschränkungen und der Umsetzung umfangreicher staatlicher Stabilisierungsmaßnahmen habe den Abwärtstrend gestoppt. 

Verzögerte Insolvenzen und die in vielen Staaten steigenden Infektionszahlen stellten aber Risiken dar, warnte Weber. Zudem hätten sich aktuell viele Menschen vom Arbeitsmarkt zurückgezogen, und die Zuwanderung, die über Jahre das Arbeitskräftepotenzial deutlich erhöht hatte, falle derzeit weitgehend aus.

ilo/muk