Deutsche Märkte schließen in 2 Stunden 14 Minuten
  • DAX

    15.573,01
    -16,22 (-0,10%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.115,16
    -7,27 (-0,18%)
     
  • Dow Jones 30

    34.196,82
    +322,58 (+0,95%)
     
  • Gold

    1.789,40
    +12,70 (+0,71%)
     
  • EUR/USD

    1,1969
    +0,0034 (+0,29%)
     
  • BTC-EUR

    27.464,24
    -1.064,35 (-3,73%)
     
  • CMC Crypto 200

    787,14
    +0,52 (+0,07%)
     
  • Öl (Brent)

    73,37
    +0,07 (+0,10%)
     
  • MDAX

    34.437,54
    +93,70 (+0,27%)
     
  • TecDAX

    3.552,16
    +15,35 (+0,43%)
     
  • SDAX

    16.035,11
    +112,38 (+0,71%)
     
  • Nikkei 225

    29.066,18
    +190,95 (+0,66%)
     
  • FTSE 100

    7.135,67
    +25,70 (+0,36%)
     
  • CAC 40

    6.620,58
    -10,57 (-0,16%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.369,71
    +97,98 (+0,69%)
     

Arbeitslosigkeit häufigster Grund für Überschuldung

·Lesedauer: 1 Min.

WIESBADEN (dpa-AFX) - Im Corona-Krisenjahr 2020 haben 588 000 Menschen wegen finanzieller Probleme die Hilfe von Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen in Anspruch genommen. Das waren etwas mehr als im Jahr zuvor. Damals hatten sich 582 000 Privatpersonen an die Beratungsstellen gewandt, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Ob der Anstieg durch die Corona-Pandemie bedingt sei, könne anhand der Daten nicht ermittelt werden, erklärte die Wiesbadener Behörde.

Als häufigsten Grund für Überschuldung nannten Betroffene Arbeitslosigkeit (19,7 Prozent), gefolgt von Erkrankung, Sucht oder Unfall (16,5 Prozent). Die Mehrheit der Überschuldeten, die sich an Beratungsstellen wandten, war den Angaben zufolge arbeitslos (43,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag im Krisen-Jahr 2020 laut Bundesagentur für Arbeit insgesamt bei 5,9 Prozent. Die Bundesregierung hat in der Pandemie milliardenschwere Hilfsprogramme zur Stützung von Konjunktur und Arbeitsmarkt aufgelegt.

Die Ergebnisse der Statistik beruhen auf Angaben von 593 der etwa 1430 Schuldnerberatungsstellen in Deutschland zu etwa 143 000 beratenen Menschen. Die Daten wurden anschließend hochgerechnet.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.