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Arbeitslosigkeit im Euroraum auf Rekordstand

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Luxemburg (dapd). Die anhaltende europäische Wirtschaftskrise hat die Arbeitslosigkeit in der Eurozone auf einen neuen Höchststand getrieben. Im November waren in den 17 Euroländern 18,82 Millionen Menschen ohne Job und damit so viele wie nie zuvor seit dem Start der Währungsunion, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte.

Die Arbeitslosenquote für den Euroraum kletterte im November (Xetra: A0Z24E - Nachrichten) auf den Rekordwert von 11,8 Prozent nach 11,7 Prozent im Vormonat. Vor Jahresfrist hatte sie bei 10,6 Prozent gelegen.

Besonders dramatisch ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter für Europas Jugend. Im Euroraum hat fast jeder vierte der unter 25-Jährigen keine Arbeit. In den Krisenländern Griechenland und Spanien ist sogar weit mehr als die Hälfte der Jugendlichen nicht in Lohn und Brot. Insgesamt hatten im November rund 3,73 Millionen Jugendliche in den Euroländern keinen Job, wie die Statistiker erklärten.

In der Eurozone gab es im November binnen eines Jahres den Angaben zufolge gut zwei Millionen Arbeitslose mehr. Im Vergleich zum Oktober stieg der Zahl der Arbeitslosen um 113.000. In der gesamten Europäischen Union waren im November gut 26 Millionen Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote für die 27 EU-Staaten lag damit unverändert zum Vormonat bei 10,7 Prozent.

Die höchste Arbeitslosenquote hatte im November Spanien mit 26,6 Prozent. In Griechenland lag sie den jüngsten verfügbaren Zahlen zufolge im September bei 26 Prozent. Die niedrigsten Quoten hatten nach der Berechnungsmethode von Eurostat Österreich mit 4,5 Prozent, Luxemburg mit 5,1 Prozent sowie Deutschland mit 5,4 Prozent.

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