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Arbeitslosenquote in der Eurozone verharrt auf 8,3 Prozent

·Lesedauer: 1 Min.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Arbeitslosenquote in der Eurozone erhöht. Insgesamt halten sich die Auswirkungen der Coronakrise in Grenzen.

In Europa ist die Arbeitslosenquote im letzten Quartal 2020 konstant geblieben. Foto: dpa
In Europa ist die Arbeitslosenquote im letzten Quartal 2020 konstant geblieben. Foto: dpa

In der Eurozone hat sich die Arbeitslosigkeit Ende des vergangenen Jahres nicht verändert. Die Arbeitslosenquote verharrte im Dezember auf 8,3 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag die Quote jedoch 0,9 Prozentpunkte höher. Ausschlaggebend dafür sind die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die die Wirtschaft hart getroffen haben.

Insgesamt halten sich die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt in Grenzen. In der Coronakrise war die Arbeitslosenquote in der Spitze bis auf 8,7 Prozent im Juli gestiegen. Zum Vergleich: In der Euro-Schuldenkrise war die Quote zeitweise über die Marke von 12 Prozent geklettert.

Gedämpft werden die Corona-Auswirkungen vor allem durch staatliche Unterstützungsprogramme. In Deutschland wurde der Anstieg der Arbeitslosigkeit beispielsweise durch großzügige und langfristige Regelungen zur Kurzarbeit begrenzt. Eurostat schätzt, dass in der Eurozone im Dezember 13,67 Millionen Personen arbeitslos waren. In der Europäischen Union waren es demnach 16 Millionen.

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