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Aramco will Olayans, Prinz Al-Walid als IPO-Investoren: Kreise

Matthew Martin und Dinesh Nair

(Bloomberg) -- Saudi-Arabien will seine reichsten Bürger dafür gewinnen, beim Börsengang des Ölkonzerns Aramco mitzuziehen.

Die Milliardärsfamilie Olayan, die zu den größten Anteilseignern der Credit Suisse Group AG zählt, erwägt informierten Kreisen zufolge bereits, Aramco-Aktien im Wert von mehrere hundert Millionen Dollar zu zeichnen. Auch Al-Walid bin Talal verhandele über ein potenziell erhebliches Engagements beim IPO, hieß es. Der Prinz ist unter anderem Aktionär von Citigroup Inc. und Twitter Inc.

Dem Vernehmen nach sind Vertreter von Aramco zudem um Investments der Familie Almajdouie bemüht, deren Geschäftsinteressen vom Vertrieb von Fahrzeugen von Hyundai Motor Co. im Königreich bis zu einem großen Logistikbetrieb reichen. Ebenfalls im Fokus des Ölkonzerns: Der Al-Turki-Clan, der unter anderem in Immobilien und Häfen investiert ist.

Endgültige Investmentzusagen gibt es nach Angaben der informierten Personen noch nicht. Aramco lehnte eine Stellungnahme ab. Vertreter der Olayan-Gruppe und der börsennotierten Investmentgesellschaft von Al-Walid, der Kingdom Holding Co., reagierten auf Bitten um Stellungnahme nicht. Wiederholte Anrufe bei Nesma Holding Co., einem von einem Zweig der Familie Al-Turki kontrollierten Konglomerat, und bei der Almajdouie-Gruppe wurden nicht beantwortet.

Überschrift des Artikels im Original:Aramco Taps Billionaire Olayans, Prince Alwaleed for IPO Orders

--Mit Hilfe von Javier Blas.

Kontakt Reporter: Matthew Martin in Dubai mmartin128@bloomberg.net;Dinesh Nair in London dnair5@bloomberg.net

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