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Apple Maps: Müssen deutsche Nutzer auf eine neue Funktion verzichten?

·Freier Autor für Yahoo
·Lesedauer: 1 Min.
İstanbul, Turkey - November 1, 2016: Woman hand holding an Apple iPhone 6  Plus displaying Maps application in a car. iPhone 6 Plus is a smart phone produced by Apple Computer, Inc
Eine Funktion gibt es in Deutschland nicht. (Symbolbild: Getty Images)

Apple hat seine Karten-App aktualisiert. Eine Funktion darf in Deutschland aber nicht genutzt werden.

Apple hat seinen Kartendienst Apple Maps mit dem Update auf iOS 14.5 aktualisiert. Nutzer dürfen sich auf einige neue Funktionen freuen. Ob allerdings auch die Deutschen in den Genuss aller Neuerungen kommen werden, ist ungewiss. Denn ein Feature darf hierzulande nicht angewandt werden.

Mit dem Update hat Apple auch Siri mit weiteren Fähigkeiten ausgestattet. Die digitale Sprachassistentin ist nun in der Lage, wie das Magazin Futurezone unter Berufung auf MacRumors berichtet, Autorfahrer vor Radarfallen zu warnen. Dieser technischen Möglichkeit aber schiebt das deutsche Gesetz einen Riegel vor.

In Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung heißt es: "Wer ein Fahrzeug führt, darf kein technisches Gerät betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören". Dazu gehören auch solche Geräte, die mit Apps zur Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen ausgestattet sind.

Besitzen, aber nicht nutzen

Wer beim Verstoß erwischt wird, könnte mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg bestraft werden. Allerdings gilt das Gesetz nur für Autofahrer. Man beachte: "Wer ein Fahrzeug führt…". Beifahrer dürfen demnach Blitzer-Apps oder sonstige Radarwarn-Geräte benutzen.

Außerdem ist nur der Gebrauch, nicht der Besitz eines entsprechenden Geräts strafbar. Das gilt auch für Blitzer-Apps, die auf einem Gerät folglich gespeichert sein dürfen, so lange sie nicht "betrieben oder betriebsbereit mitgeführt" werden. Ob vor diesem Hintergrund das neue Feature von Apple Maps in Deutschland verfügbar sein wird, ist trotzdem fraglich.

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