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Apple-Ingenieur klaute geheime Dokumente über das iCar und wurde kurz vor seinem Last-Minute-Flug nach China verhaftet

Apple achtet besonders auf die Geheimhaltung seines Autoprodukts. - Copyright: Matthias Schrader/AP
Apple achtet besonders auf die Geheimhaltung seines Autoprodukts. - Copyright: Matthias Schrader/AP

Dem Ingenieur Xiaolang Zhang wird vorgeworfen, an seinem letzten Arbeitstag bei Apple, Geschäftsgeheimnisse des Tech-Konzerns gestohlen zu haben. Nach einem Rechtsstreit mit Apple hat sich Zhang nun schuldig bekannt. Bei den gestohlenen Dokumenten handelt es sich um das bislang wenig bekannte E-Auto-Projekt von Apple, iCar. Zhang soll einen Schaltkreisplan heruntergeladen haben, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf Reuters.

Zhang ist aber nicht der erste Mitarbeiter, der beschuldigt wurde, interne Dokumente gestohlen zu haben. Jizhong Chen steht ebenfalls vor Gericht, anders als Zhang hat sich Chen noch nicht als schuldig bekannt. Chens Anhörung soll am 29. August stattfinden, während Zhang noch bis November warten muss.

Zhang wurde kurz vor seinem Last-Minute-Flug nach China festgenommen

Zuvor hat Zhang seine Stelle bei Apple aufgegeben, um für ein chinesisches E-Auto-Startup zu arbeiten. Xpeng, das besagte Startup, weist jegliche Involvierung in den Fall von der Hand. Das Unternehmen selbst gab über den chinesischen Kurznachrichtendienst Sina Weibo, der Twitter sehr ähnelt, bekannt, dass sie sich in keinem Konflikt mit Apple befänden.

Zhang soll am Flughafen von San Jose, Kalifornien, festgenommen worden sein, als er seinen Last-Minute-Flug nach China bekommen wollte. Weder das US-Justizministerium noch Apple oder Zhangs Anwälte wollten sich zu dem Fall äußern. Es ist nur bekannt, dass Zhang sich mit der Staatsanwaltschaft auf einen Vergleich geeinigt und sein ursprüngliches "nicht schuldig"-Plädoyer auf "schuldig" geändert hat.

MS