Deutsche Märkte schließen in 5 Minuten
  • DAX

    13.965,96
    -90,38 (-0,64%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.678,56
    -26,29 (-0,71%)
     
  • Dow Jones 30

    30.822,80
    -101,34 (-0,33%)
     
  • Gold

    1.694,70
    -6,00 (-0,35%)
     
  • EUR/USD

    1,1919
    -0,0060 (-0,50%)
     
  • BTC-EUR

    39.876,99
    -1.579,88 (-3,81%)
     
  • CMC Crypto 200

    950,58
    +7,41 (+0,79%)
     
  • Öl (Brent)

    65,49
    +1,66 (+2,60%)
     
  • MDAX

    30.797,56
    -511,65 (-1,63%)
     
  • TecDAX

    3.228,75
    -41,83 (-1,28%)
     
  • SDAX

    14.733,00
    -263,34 (-1,76%)
     
  • Nikkei 225

    28.864,32
    -65,79 (-0,23%)
     
  • FTSE 100

    6.656,95
    +6,07 (+0,09%)
     
  • CAC 40

    5.801,99
    -28,66 (-0,49%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.435,29
    -288,18 (-2,26%)
     

Antony Blinken fordert China zur Einhaltung der internationalen Regeln auf

Kort, Katharina
·Lesedauer: 1 Min.

Die Beziehungen zwischen den USA und China hatten unter der Präsidentschaft von Donald Trump einen Tiefpunkt erreicht. Nun macht der neue Außenminister Blinken Peking Druck.

Die Beziehungen zwischen den USA und China bleiben auch unter der neuen Regierung von Joe Biden angespannt: In seinem ersten Telefonat mit dem chinesischen Kollegen Yang Jiechi hat der neue US-Außenminister Antony Blinken die Einhaltung der Menschenrechte und der internationalen Regeln gefordert. Außerdem solle China den Militärputsch in Myanmar verurteilen, forderte er.

In dem Telefonat habe er „klargemacht, dass die US unsere nationalen Interessen verteidigen werden, dass wir für unsere demokratischen Werte stehen werden und dass wir Peking zur Verantwortung ziehen werden für seinen Missbrauch des internationalen Systems“, schrieb Blinken anschließend auf Twitter

Yang ließ sich davon offensichtlich nicht beeindrucken. Er forderte nach Angaben des Staatsmediums CGTN von den USA, statt auf Konfrontation auf „gegenseitigen Respekt und eine Win-win-Kooperation“ zu setzen. „Lasst uns jeder um sein eigenes Business kümmern“, habe Yang gesagt.

Unter der Präsidentschaft von Donald Trump hatten die Beziehungen zwischen China und den USA einen neuen Tiefpunkt erreicht. Trump hatte Strafzölle gegenüber China verhängt und dessen Firmen aus wichtigen Branchen wie Telekommunikation ausgegrenzt.
China hatte Blinkens Vorgänger Mike Pompeo dafür nach dessen Abgang sogar mit persönlichen Sanktionen ins Visier genommen. Pompeo darf China nicht mehr betreten und keine Geschäfte mit der Volksrepublik machen. Dies sei eine klare Mahnung an die neue Regierung gewesen, sagte Pompeo dem Nachrichtensender Fox News: „Wenn die Biden-Regierung für die US-Wirtschaftsinteressen einsteht, wird es zum Clash mit China kommen.“

Mehr: Lesen Sie hier, wie sich die transatlantischen Beziehungen verbessern sollen.